Rehm zu S8 Marchfeld-Schnellstraße: Ende der politischen Täuschungsmanöver gefragt

Wien (OTS) - Mit einer Aufforderung an die Marchfelder Bevölkerung, sich nicht von den fortgesetzten Äußerungen der Landtagsabgeordneten aller Farben zur S8 beeindrucken zu lassen, meldet sich auch wieder Wolfgang Rehm von der BürgerInitiative Marchfeld (BIM) und der Umweltorganisation VIRUS zu Wort: "Ein Projekt wie die Marchfeld-Schnellstraße braucht sowohl alle Genehmigungen in rechtskräftiger Form, als auch die Erfüllung der gesetzlichen Anforderungen bei der Auswahl. Erstere ist derzeit ausgeschlossen, letztere ist rechtswidrig erfolgt".

Für die nie rechtskräftig gewordene Umweltverträglichkeitsprüfung sei seit langem klar, auch wenn die Abgeordneten Lobner, Renner & Co dies entweder nicht kapieren oder Unkenntnis vortäuschen würden, das Bundesverwaltungsgericht zuständig, dessen Entscheidung aus nicht bekannten Gründen, wohl auch wegen vieler Unterlagen der Asfinag lange dauere, worüber sich niemand freue. Da aber das Ermittlungsverfahren seit Oktober 2020 bereits zum zweiten Mal geschlossen sei, weil das Gericht bereits wegen der Ergebnisse im Fachbereich Naturschutz genug weiß, keine weiteren Ermittlungen brauche und nicht noch alle anderen offenen Beschwerdepunkte abzuarbeiten seien, sei eine Genehmigung in dieser Situation ausgeschlossen. "Das sollten auch Abgeordnete wissen und nicht die Leute mit fortgesetztem Geschrei und glaubenskriegähnlichen Vorstellungen in die Irre führen", kritisiert Rehm und setzt nach: "Es geht nicht um Bekenntisse und es ist völlig widersinnig, von einer noch dazu verfahrensmäßig aktuell unzuständigen grünen Klimaschutzministerin verlangen zu wollen, dass sie sich zu einem derart umwelt- und klimaschädlichen Projekt bekennt, und nach der Pfeife von Provinzpolitikern tanzt, sie müsste verrückt sein wenn sie das täte".

Mit derartigen Manövern wollten jene Kräfte die mit der S8 alles auf eine Karte gesetzt und die seit Jahren alle nachweislich besseren Optionen fortgesetzt abgelehnt haben von ihrem Versagen ablenken. "Die entgegen allen Fakten getroffenen politischen Entscheidungen waren falsch und die Verantwortlichen und ihre Nachfolger und Beklatscher stehen nun nach 19 Jahren mit leeren Händen da", so Rehm abschließend.

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Wolfgang Rehm, 0699/12419913, virus.umweltbureau@wuk.at

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