FPÖ – Kickl: Recht auf Barzahlung muss in Verfassung verankert werden

EU will schrittweise Abschaffung des Bargelds und damit Abschaffung der Privatheit und der Freiheit

Wien (OTS) - Die EU will Barzahlungen von mehr als 10.000 Euro verbieten, angeblich um die Geldwäsche zu bekämpfen. „Von wegen Geldwäschebekämpfung: Das ist die Vorstufe zur Abschaffung des Bargelds und damit ein weiterer Schritt zum gläsernen Bürger“, sagte dazu heute FPÖ-Klubobmann und Bundesparteiobmann-Stellvertreter NAbg. Herbert Kickl. Das organisierte Verbrechen werde diese Beschränkung nämlich wenig beeindrucken, diese kriminellen Netzwerke hätten ganz andere Mittel und Wege, um ihr Geld reinzuwaschen.

„Heute sind es 10.000 Euro, morgen 5.000, übermorgen 1.000 und am Ende 0 Euro: Worum es der EU wirklich geht, ist die schrittweise Abschaffung des Bargelds und damit die Abschaffung der Privatheit und der Freiheit. Am Ende steht ein finanziell entmündigter Bürger, der den Banken und ihren Negativzinsen voll und ganz ausgeliefert ist“, warnte Kickl.

Der FPÖ-Klubobmann erneuerte daher die Forderung nach der Verankerung des Rechts auf Barzahlung in der Verfassung. „Das Recht auf Bargeld als Staatszielbestimmung würde klarstellen, dass die Beschränkung der Verwendung von Bargeld im Zahlungsverkehr einen nicht zu rechtfertigenden Eingriff in die Freiheitsrechte der Bürger – nämlich in die Vertragsfreiheit bzw. in die Privatautonomie – und in das Recht auf Datenschutz darstellt“, so Kickl.

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