CORONABUSTERS: „Du bist nicht allein“

Jugendliche richten Botschaften zum Umgang mit der Pandemie an andere Jugendliche

Die CORONABUSTERS sind eine Chance wieder an die Jugendlichen herantreten zu können. Sie bekommen endlich die Möglichkeit ihre Ideen, Gedanken und Gefühle zu äußern und damit in der Öffentlichkeit anzukommen.
Karin Peham-Strauß, bOJA-Vorsitzende

Wien (OTS) - Die Corona-Pandemie stellt junge Menschen seit über einem Jahr vor große Herausforderungen. Sie dürfen einander nur eingeschränkt begegnen, leiden an Frustration, Lustlosigkeit und Zukunftsängsten. Im Gegensatz zu Erwachsenen erleben Jugendliche, dass ihre Meinung oftmals nicht zählt und ihre Sicht der Dinge nicht wichtig erscheint.

Aus diesem Grund will bOJA – das bundesweite Netzwerk Offene Jugendarbeit am heutigen Weltgesundheitstag auf ein Projekt aufmerksam machen, das mit Unterstützung des Fonds Gesundes Österreich, des Gesundheitsministeriums und des Jugendministeriums in Jugendzentren und der Mobilen Jugendarbeit in ganz Österreich durchgeführt wird: die CORONABUSTERS.

Jugendliche als Akteur_innen ernstnehmen

Das Projekt CORONABUSTERS ermöglicht jungen Menschen sich kreativ mit der Pandemie auseinanderzusetzen und ihren Peers Tipps zu geben, was in dieser Zeit Kraftquellen sein können. Als Botschafter_innen leisten sie ihren Teil zur Pandemiebekämpfung, teilen Erfahrungen, Bewältigungsstrategien und ihr Wissen rund um Corona.

Ein 15-jähriges Mädchen berichtet, dass ihre Familie und sie selbst bereits eine Covid-Infektion durchgemacht haben und damit absolut nicht zu spaßen ist. Gegen die Langeweile im Lockdown rät sie ihren Peers: „Macht Musik an, geht raus und genießt die Sonne, anstatt die ganze Zeit zuhause zu bleiben.“ Ein anderer Jugendlicher empfiehlt: „Wenn deine Angst zu groß ist, ist es echt keine Schande, wenn du dir Hilfe holst. Du bist nicht allein.“

Während manche junge Menschen die neuesten Corona-Verordnungen jugendgerecht umschreiben und in mehrere Sprachen übersetzen, rappen sich andere ihren Frust von der Seele. Auch eine Wanderausstellung mit Botschaften zum Thema „Corona und Durchhalten“ ist bereits entstanden. bOJA-Vorsitzende Karin Peham-Strauß, die mit Jugendlichen aus dem oberösterreichischen Jugendzentrum Perg ebenfalls am Projekt teilnimmt, resümiert: „Die CORONABUSTERS sind eine Chance wieder an die Jugendlichen herantreten zu können. Sie bekommen endlich die Möglichkeit ihre Ideen, Gedanken und Gefühle zu äußern und damit in der Öffentlichkeit anzukommen.“

Mehr Infos zum Projekt

Rückfragen & Kontakt:

Mag.a Stephanie Deimel, MA
Bundesweites Netzwerk Offene Jugendarbeit
Tel: +43 (0)660-5768237
stephanie.deimel@boja.at
www.boja.at

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