Historischer Höchststand der Langzeitbeschäftigungslosigkeit braucht innovative Arbeits-marktpolitik

arbeit plus setzt auf gute Zusammenarbeit mit dem neuen Bundesminister für Arbeit

  • Wir begrüßen, dass in diesen herausfordernden Zeiten ein ausgewiesener Wirtschaftsexperte die Verantwortung für die Arbeitsmarktpolitik übernimmt und freuen uns auf den inhaltlichen Austausch und die Zusammenarbeit
    Schifteh Hashemi, Geschäftsführerin von arbeit plus
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  • Wesentlich wird es sein, möglichst zielgerichtete Maßnahmen zur Bekämpfung der besorgniserregend hohen Langzeitbeschäftigungslosigkeit zu setzen
    Schifteh Hashemi
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  • Wir laden Herrn Bundesminister Kocher ein, die Sozialen Unternehmen im Netzwerk von arbeit plus auch als Inspiration zu sehen
    Manuela Vollmann, Vorstandsvorsitzende von arbeit plus und Geschäftsführerin von ABZ*AUSTRIA
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  • Sie erproben viele der notwendigen sozialen Innovationen in der Arbeitswelt bereits seit Langem und zeigen, dass ein sozial und ökologisch nachhaltiger Erwerbsarbeitsmarkt möglich ist. Dazu gehört die Verbindung von Arbeiten und Lernen, das Schaffen von nachhaltiger Beschäftigung in der Kreislaufwirtschaft, die Förderung digitaler Inklusion aber auch etwa das Umsetzen von neuen Arbeitszeit- und Führungsmodellen.“
    Manuela Vollmann
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  • Wir stehen mit unseren Ideen und unserer Expertise in der Arbeitsmarktpolitik und den notwendigen sozialen Innovationen bereit und werden uns in der Neugestaltung der Arbeitswelt und einen inklusiven Aufschwung einbringen
    Manuela Vollmann
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Wien (OTS) - Die Krise am Arbeitsmarkt hält weiter an. Mit dem Jahreswechsel wurde ein trauriger Rekord gebrochen: Im Jänner 2021 waren laut AMS 179.652 Menschen langzeitbeschäftigungslos und damit bereits seit mehr als einem Jahr ohne Job. Das ist ein historischer Höchststand, ein weiterer Anstieg ist angesichts der anhaltenden Pandemie zu befürchten. Das sind schwierige Startbedingungen für den neuen Arbeitsminister Martin Kocher, ehemaliger IHS-Chef und Fiskalratsvorsitzender. „Wir begrüßen, dass in diesen herausfordernden Zeiten ein ausgewiesener Wirtschaftsexperte die Verantwortung für die Arbeitsmarktpolitik übernimmt und freuen uns auf den inhaltlichen Austausch und die Zusammenarbeit“, so Schifteh Hashemi, Geschäftsführerin von arbeit plus – Soziale Unternehmen Österreich. Konstruktive Zusammenarbeit aller beteiligten Stakeholder in der Arbeitsmarktpolitik ist angesichts der kurz- und langfristigen Herausforderungen dringend notwendig.

Die akute Krise am Arbeitsmarkt erfordert kurzfristige Maßnahmen wie die Kurzarbeit, aber auch innovative Lösungen für dauerhaftere Beschäftigungsmodelle und zukunftsorientierte Qualifizierung. „Wesentlich wird es sein, möglichst zielgerichtete Maßnahmen zur Bekämpfung der besorgniserregend hohen Langzeitbeschäftigungslosigkeit zu setzen“, zeigt sich Hashemi überzeugt, denn: „Wenn so viele Menschen dauerhaft vom Erwerbsarbeitsmarkt ausgeschlossen sind, hat das dramatische Folgen – für die Betroffenen und für den sozialen Zusammenhalt.“ Von Langzeiterwerbsarbeitslosigkeit sind insbesondere Ältere, Personen mit niedriger formaler Bildung sowie Menschen mit gesundheitlichen Einschränkungen betroffen. Für sie gilt es, Möglichkeiten für dauerhafte, existenzsichernde Beschäftigung zu schaffen.

Die Sozialen Unternehmen im Netzwerk von arbeit plus begleiten bereits seit mehr als 30 Jahren Menschen mit Beratung, Qualifizierung und Beschäftigung auf ihrem Weg zurück in den Erwerbsarbeitsmarkt. „Wir laden Herrn Bundesminister Kocher ein, die Sozialen Unternehmen im Netzwerk von arbeit plus auch als Inspiration zu sehen“, so Manuela Vollmann, Vorstandsvorsitzende von arbeit plus und Geschäftsführerin des Sozialen Unternehmen ABZ*AUSTRIA. Sie erproben viele der notwendigen sozialen Innovationen in der Arbeitswelt bereits seit Langem und zeigen, dass ein sozial und ökologisch nachhaltiger Erwerbsarbeitsmarkt möglich ist. Dazu gehört die Verbindung von Arbeiten und Lernen, das Schaffen von nachhaltiger Beschäftigung in der Kreislaufwirtschaft, die Förderung digitaler Inklusion aber auch etwa das Umsetzen von neuen Arbeitszeit- und Führungsmodellen.“

Eine nachhaltige und zukunftsorientierte Arbeitsmarktpolitik ist auch angesichts der zukünftigen Herausforderungen abseits der Krise notwendig. Die Digitalisierung und die Klimakrise bedeuten einen grundlegenden Wandel der Arbeitswelt, der entsprechend begleitet werden muss. „Wir stehen mit unseren Ideen und unserer Expertise in der Arbeitsmarktpolitik und den notwendigen sozialen Innovationen bereit und werden uns in der Neugestaltung der Arbeitswelt und einen inklusiven Aufschwung einbringen“, so Vollmann abschließend.

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arbeit plus
Dr.in Martina Könighofer
Öffentlichkeitsarbeit
+43 699 18 10 24 33
martina.koenighofer@arbeitplus.at
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