Coronavirus: LH Kaiser fordert von Bundesregierung Festlegung konkreter weiterer Schritte

Steuerfreie Entschädigung für Freiwillige bei Massentests, Übernahme der Überstunden von Gemeinde- und Landesbediensteten durch Bund, Klarstellung zu FFP2-Masken im Unterricht

Klagenfurt (OTS/LPD) - Eine klare Perspektive für die Bevölkerung und die Wirtschaft samt transparenter Information der entsprechenden Schritte bis es flächendeckende Impfungen gegen das Coronavirus gibt, mahnte Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser in der heutigen Videokonferenz der Landeshauptleute mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und Gesundheitsminister Rudolf Anschober ein. Ebenso müsste Klarheit über weitere Massentestungen gegebenenfalls von festzulegenden Personengruppen geschaffen werden.

„Zur erfolgreichen Eindämmung der Pandemie braucht es vor allem das Vertrauen der Bevölkerung in die seitens der Politik vorgegebenen Maßnahmen. Wir werden diese Pandemie nur gemeinsam erfolgreich bewältigen und unnötige Verluste vermeiden“, betont Kaiser.

Kaiser forderte u. a. seitens der Bundesregierung eine steuerfreie Entschädigung für freiwillige Helferinnen und Helfer bei den Massentests, die Übernahme der anfallenden Kosten für die Überstunden von Landes- und Gemeindebediensteten, sowie eine Regelung seitens der Bundesregierung für das Tragen von FFP2-Masken von Pädagoginnen und Pädagogen im Schulunterricht, unabhängig von den Ergebnissen der Massentests.

Zudem schlug der Landeshauptmann Informations-Videos über den Ablauf der Massentests über die österreichischen TV-Sender vor, um der Bevölkerung so allfällige Befürchtungen zu nehmen. Auf wenig Verständnis stößt bei Kaiser, dass das Bundesheer zwar bei den Tests für Lehrer und Schulpersonal kommende Woche auch mit seiner Infrastruktur (Kasernen) zur Verfügung stehe, nicht aber bei den darauffolgenden Massentests für die breite Bevölkerung. Für diese Massentests sollte auch darüber nachgedacht werden, Turnhallen in Bundesschulen nutzen zu können.

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