• 25.11.2020, 14:49:13
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  • OTS0189

Zadić: „Der neue digitale Zugang zur österreichischen Justiz“

Plattform JustizOnline startet mit umfassendem Serviceangebot – von Akteneinsicht über Grundbuchsabfrage bis Eingaben im Zivilverfahren

Utl.: Plattform JustizOnline startet mit umfassendem
Serviceangebot – von Akteneinsicht über Grundbuchsabfrage bis
Eingaben im Zivilverfahren =

Wien (OTS) - „Ich freue mich sehr, dass wir mit JustizOnline heute
einen neuen, digitalen Zugang zu den österreichischen Gerichten und
Staatsanwaltschaften eröffnen können“, so Justizministerin Alma Zadić
anlässlich des Starts der Plattform, heute, Mittwoch, auf
justizonline.gv.at. Zadić: „Bürger*innen und Unternehmen können
künftig einfach und digital mit der Justiz interagieren. Bestehende
Anliegen oder Fragen können dank JustizOnline rasch, unbürokratisch
und zeitlich ungebunden vorgebracht werden.“

Plattform mit höchsten Barrierefreiheits- und Sicherheitsstandards

JustizOnline ist eine Webplattform, die höchste Barrierefreiheits-
und Sicherheitsstandards gewährleistet und sich durch modernes Design
auszeichnet. So können Nutzer*innen etwa Einsicht in laufende
Verfahren und Akten nehmen und ihre relevanten Aktenbestandteile
herunterladen. Außerdem können sie direkt und unkompliziert Auszüge
aus dem Firmen- und Grundbuch erhalten. Die Plattform funktioniert am
Smartphone und am Computer. Der Chatbot „Justitia“ kann außerdem
einfache juristische Fragen beantworten. Ein Begriffslexikon dient
dazu, juristische Fachausdrücke verständlich zu erklären.

Die aktuellen Funktionen von JustizOnline im Überblick

• Verfahrenseinsicht: Verfahrensstand, Ladungen, Terminübersicht und
Eingaben sowie Abruf von Dokumenten
• Akteneinsicht: Download von Akten – immer und überall. Einzeln,
oder als Gesamtakt für die persönliche Ablage
• Formulare: Wichtige Formulare und Anträge an Gerichte sowie
Staatsanwaltschaften
• Firmenbuchabfrage: Firmensuche, Firmeninformationen und
Herunterladen von Firmenbuchauszügen, sowie Urkunden
(kostenpflichtig)
• Grundbuchsabfrage: Grundbuchabfragen und Downloadmöglichkeit von
Grundbuchsauszügen (kostenpflichtig)
• Informationen und Service: Rasch Erklärungen und Antworten zu
justizspezifischen Problemen des Alltags mithilfe von Chatbot
Justitia und Begriffslexikon finden

Nutzer*innenzentrierte Entwicklung einer wachsenden Plattform

Bei der Entwicklung von JustizOnline wurden die Nutzer*innen vom
ersten Prototypen an eingebunden: von Digital Natives bis
Pensionist*innen wurden Bürger*innen am Amtstag bei Gerichten zu den
verschiedenen Services befragt. Richter*innen und Gerichtskanzleien
wurden laufend eingebunden und deren Feedback wurde eingearbeitet.
Als Umsetzungspartner fungierte unter anderem das
Bundesrechenzentrum. Zadić: „Klar ist, dass wir die Plattform laufend
optimieren und um zusätzliche Services erweitern werden. Mit dem
heutigen Launch von JustizOnline geben wir den Startschuss für eine
nach und nach wachsende Plattform, denn JustizOnline soll der
zentrale digitale Zugang für alle digitalen Services der Gerichte und
Staatsanwaltschaften sein.“

Österreichische Justiz Vorreiterin in Sachen Digitalisierung

„Die österreichische Justiz ist im internationalen Vergleich bereits
seit vielen Jahren Vorreiterin in Sachen Digitalisierung. In der
Vergangenheit konnte sie beispielsweise mit dem Elektronischen
Rechtsverkehr, dem elektronischem Grundbuch oder der digitalen
Aktenführung bereits wichtige Serviceangebote auf den Weg bringen.
Mit JustizOnline machen wir den Zugang zur österreichischen Justiz
noch bürger*innennäher. In Zukunft werden Bürgerinnen und Bürger
schnell und digital zu ihrem Recht kommen“, so Justizministerin Alma
Zadić abschließend.

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