Becher fordert Bau von 150.000 Sozialwohnungen durch Republik

Wien (OTS/SK) - Den Bau von 150.000 Sozialwohnungen in den nächsten fünf Jahren durch die Republik fordert SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher Mittwoch in der Budgetdebatte des Nationalrates. Damit würden nicht nur tausende Arbeitsplätze gesichert und die Konjunktur angekurbelt, sondern es würde auch moderner, dringend notwendiger Wohnraum für die Generation Corona geschaffen werden. Finanziert werden könnte dieses Vorhaben mit dem Modell der Wohnbauinvestitionsbank und indem man die Gratiskredite, die es von der Europäischen Investitionsbank genau dafür gibt, nützt. ****

Die Republik hätte dann 150.000 Wohnungen in ihrem Eigentum, die einen echten Wert darstellen, egal ob die Zinsen steigen oder fallen oder der Euro mehr oder weniger wert ist. Becher erinnerte daran, dass es eine derartige Wohnbauinvestitionsbank in Österreich bereits gegeben hat, die allerdings von ÖVP und FPÖ abgeschafft wurde, bevor auch nur eine einzige Wohnung gebaut wurde. Mit dem Bau von 150.000 Sozialwohnungen könnte dieser Fehler und auch der Verkauf der BUWOG-Wohnungen wieder gut gemacht werden. Die SPÖ-Wohnbausprecherin erinnerte daran, dass beim BUWOG-Verkauf die ÖVP 60.000 Wohnungen, die den Österreicherinnen und Österreichern gehörten, um exakt 16.020 Euro pro Wohnung verkauft hat. Wohnungen, die nun einem deutschen Spekulanten gehören, wie Becher abschließend feststellte. (Schluss) PP/sc

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