• 18.11.2020, 15:32:12
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  • OTS0208

Becher fordert Bau von 150.000 Sozialwohnungen durch Republik

Wien (OTS/SK) - Den Bau von 150.000 Sozialwohnungen in den nächsten
fünf Jahren durch die Republik fordert SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth
Becher Mittwoch in der Budgetdebatte des Nationalrates. Damit würden
nicht nur tausende Arbeitsplätze gesichert und die Konjunktur
angekurbelt, sondern es würde auch moderner, dringend notwendiger
Wohnraum für die Generation Corona geschaffen werden. Finanziert
werden könnte dieses Vorhaben mit dem Modell der
Wohnbauinvestitionsbank und indem man die Gratiskredite, die es von
der Europäischen Investitionsbank genau dafür gibt, nützt. ****

Die Republik hätte dann 150.000 Wohnungen in ihrem Eigentum, die
einen echten Wert darstellen, egal ob die Zinsen steigen oder fallen
oder der Euro mehr oder weniger wert ist. Becher erinnerte daran,
dass es eine derartige Wohnbauinvestitionsbank in Österreich bereits
gegeben hat, die allerdings von ÖVP und FPÖ abgeschafft wurde, bevor
auch nur eine einzige Wohnung gebaut wurde. Mit dem Bau von 150.000
Sozialwohnungen könnte dieser Fehler und auch der Verkauf der
BUWOG-Wohnungen wieder gut gemacht werden. Die SPÖ-Wohnbausprecherin
erinnerte daran, dass beim BUWOG-Verkauf die ÖVP 60.000 Wohnungen,
die den Österreicherinnen und Österreichern gehörten, um exakt 16.020
Euro pro Wohnung verkauft hat. Wohnungen, die nun einem deutschen
Spekulanten gehören, wie Becher abschließend feststellte. (Schluss)
PP/sc

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