Schallmeiner/Ribo: Antigentests bringen Vereinfachung

Grüne zu neuer Teststrategie: Hausärzt*innen können nun schnell testen

Wien (OTS) - Gesundheitsminister Rudi Anschober stellte heute eine neue Teststrategie bei den Hausärzt*innen vor. Diese sollen künftig mittels Antigentests Corona-Infektionen feststellen können. Diese sind schneller, günstiger und einfacher anzuwenden. "Eine gute, wichtige Bereicherung", betonte Minister Anschober, dem sich der Gesundheitssprecher der Grünen, Ralph Schallmeiner, zu 100 Prozent anschließt. Schallmeiner begrüßt die Ausweitung und Vereinfachung der bisherigen Testungen: "Man kann sich mit den Antigentests einen schnellen Überblick verschaffen und umgehend notwendige Maßnahmen einleiten. Anstatt wie bisher leider in der Praxis immer wieder lange auf erste Ergebnisse warten zu müssen, gibt es zukünftig schnelle und verlässliche Infos. Außerdem werden mit den Antigentests die PCR-Labore entlastet.“ Den PCR-Test für die endgültige Diagnose ersetzen diese Tests zwar nicht, dieser ist aber zukünftig vor allem bei einem positiven Antigentest nötig und nicht mehr in jedem Testfall. Eine Vorabdiagnose wird jedenfalls einfacher, denn der Antigen-Test kann in Ambulanzen, Arztpraxen, Schulen sowie in Altern- und Pflegeheimen durchgeführt werden.

Bedrana Ribo, Grüne Sprecherin für Pflege und Senior*innen, ergänzt zu den nun neuen Möglichkeiten beim Testen: „Schnelle und sichere Testverfahren sind für das Pflegepersonal in den Alten- und Pflegeheimen äußerst sinnvoll, um keinen Mangel an Personal zu produzieren. Dafür und für die Finanzierung dieser Tests sind allerdings gute Abstimmungen der Betreiber mit den Ländern notwendig.“ Ribo weiter: „Schnelle und sichere Testverfahren für das Pflegepersonal helfen auch eine Situation wie im Frühjahr, bei der viele Menschen in den Alten- und Pflegeheimen stark unter Einsamkeit litten, zu verhindern. Einsamkeit gefährdet die psychische Gesundheit der Bewohner und Bewohnerinnen in hohem Maße. Schnelle Tests für das Pflegepersonal können unterstützen, den ‚Normalbetrieb‘ und somit – unter Einhaltung aller Vorschriften - auch einen Besuchsbetrieb weiterhin zu gewährleisten.“

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