Am 25. September ist Welt-Lungen-Tag: Gesunde Lunge im Mittelpunkt

#WorldLungDay. 22% der Krankenstandsmeldungen aufgrund von Erkrankungen der Atemwege. 5,8% der Österreicher leiden unter Asthma, jeder 20. davon an schwerem Asthma.

  • Eigene Erfahrungen haben gezeigt, dass bei Patienten mit einer Antikörpertherapie trotz einer schwerwiegenden Infektion wie Covid-19 keine Exazerbation nachweisbar war. Somit konnten eine Hospitalisierung und eine zusätzliche Therapie mit systemischem Kortison vermieden werden.
    Univ. Prof. Dr. Wolfgang Pohl (Vorstand der Abteilung für Atemwegs- und Lungenerkrankungen, Krankenhaus Hietzing, Karl Landsteiner Institut für Klinische und Experimentelle Pneumologie, Wien)
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  • Dank intensiver Forschung in den vergangenen Jahren wurde eine gezieltere Therapie mit Antikörpern, speziell bei Patienten mit schwerem Asthma entwickelt, die zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensqualität der Patienten beiträgt
    Univ. Prof. Dr. Wolfgang Pohl (Vorstand der Abteilung für Atemwegs- und Lungenerkrankungen, Krankenhaus Hietzing, Karl Landsteiner Institut für Klinische und Experimentelle Pneumologie, Wien)
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Wien (OTS) -

Corona-Virus stellt Lungengesundheit in neues Licht

Am Welt-Lungen-Tag stehen sowohl die Lunge als auch Gesundheitsmaßnahmen für die Lunge und Faktoren, die ihre Gesundheit beeinträchtigen im Mittelpunkt. Speziell in Zeiten von Corona - und den damit verbundenen Herausforderungen – hat die Lunge und deren Gesundheit eine ganz neue Aufmerksamkeit erhalten.

Lungenerkrankungen gehören zu den weltweit häufigsten Ursachen für schwere Krankheitsfälle und Todesursachen. Dazu gehören: Die chronisch obstruktive Lungenerkrankung (COPD), Asthma, akute Infektionen des unteren Atemtrakts, Tuberkulose und Lungenkrebs.(3) In Österreich gehen 22% der Krankenstandmeldungen auf Erkrankungen der Atemwege zurück.(1)

Weltweit gesehen leiden etwa 65 Millionen Menschen an COPD, Asthma ist die häufigste chronische Erkrankung im Kindesalter, Tuberkulose stellt mit 1,4 Millionen Todesfällen pro Jahr die tödlichste Infektionskrankheit dar und Lungenkrebs ist der weltweit häufigste tödliche Tumor.(3)

Akute und chronische Lungenerkrankungen

Auf Grund der ständigen Exposition gegenüber Partikeln, Chemikalien und infektiösen Organismen in der Umgebungsluft ist die Lunge besonders anfällig für Verletzungen und Infektionen.(3) Zu den akuten Erkrankungen zählen z.B. Lungenentzündung, Tuberkulose, aber auch Covid-19. Zu diesen akuten Atemwegserkrankungen kommen aber auch chronische Erkrankungen der Lunge wie z.B. COPD oder Asthma.

In Österreich leben etwa 500.000 Menschen mit Asthma.(2) Die gute Nachricht für diese Patienten: Asthma ist behandelbar - sogar schweres Asthma. Bei der Mehrzahl der Asthma-Patienten lässt sich die Krankheit so sehr verbessern, dass sie ein weitestgehend normales Leben führen können. Mit Therapien auch ohne Kortison ist eine weitgehende Symptomfreiheit erzielbar – auch von zuhause aus. Besonders in Zeiten von Corona lässt dies Patienten gleich doppelt aufatmen. Fakt ist jedoch, dass viele Patienten gar nicht wissen, welche Behandlungsmethoden es gibt. Ein Gespräch mit dem behandelnden Arzt kann hier für mehr Klarheit sorgen.

„Dank intensiver Forschung in den vergangenen Jahren wurde eine gezieltere Therapie mit Antikörpern, speziell bei Patienten mit schwerem Asthma entwickelt, die zu einer wesentlichen Verbesserung der Lebensqualität der Patienten beiträgt“, so Univ. Prof. Dr. Wolfgang Pohl (Vorstand der Abteilung für Atemwegs- und Lungenerkrankungen, Krankenhaus Hietzing, Karl Landsteiner Institut für Klinische und Experimentelle Pneumologie, Wien).

Besonders streicht er hervor, dass in Zeiten von Covid-19 diese Behandlung auf jeden Fall fortgesetzt werden soll. „Eigene Erfahrungen haben gezeigt, dass bei Patienten mit einer Antikörpertherapie trotz einer schwerwiegenden Infektion wie Covid-19 keine Exazerbation nachweisbar war. Somit konnten eine Hospitalisierung und eine zusätzliche Therapie mit systemischem Kortison vermieden werden.“

Asthma ist nicht gleich Asthma

Immer mehr Menschen, vor allem immer mehr Kinder, leiden an Asthma. Derzeit sind nach Schätzungen der WHO weltweit etwa 315 Millionen Menschen(2) von Asthma betroffen. In Österreich leiden rund 5,8 Prozent der Bevölkerung an Asthma, ungefähr 5 Prozent davon unter schwerem Asthma(2). Asthma ist eine der häufigsten chronischen Erkrankungen der Österreicher. Asthma ist oft schwer von anderen Erkrankungen abzugrenzen, die auch mit Atemnot einhergehen, wie z.B. COPD aber auch Herzerkrankungen.

Seit mehr als 50 Jahren Engagement von GSK im Kampf gegen Atemwegserkrankungen

Atmen - für die meisten Menschen ist es etwas Selbstverständliches. Sie tun es ohne darüber nachzudenken. Dabei sind die Organe und Prozesse, die dahinterstehen unglaublich komplex. GlaxoSmithKline (GSK) engagiert sich seit über 50 Jahren in der Behandlung von Atemwegserkrankungen. Dabei legt GSK nicht nur einen besonderen Wert auf innovative Wirkstoffe, sondern auch auf patientenfreundliche Anwendungsformen, wie z.B. die Heimapplikation mittels Fertigpen.

GlaxoSmithKline - ein weltweit führendes, forschungsfokussiertes Gesundheitsunternehmen - unterstützt Menschen dabei, ein aktiveres, gesünderes und längeres Leben zu führen. GSK forscht, entwickelt und produziert in den 3 Bereichen Arzneimittel, Impfstoffe und Consumer Healthcare. Seit 2013 besteht eine einzigartige weltweite Partnerschaft mit der Nichtregierungsorganisation „Save the Children“, die das Ziel hat, einer Million Kindern in Entwicklungsländern das Leben zu retten. Weitere Informationen finden Sie unter www.gsk.com und www.gsk.at. GSK ist seit 2013 Mitglied von Transparency International Austrian Chapter und zum sechsten Mal in Folge Nummer 1 im Access to Medicines Index.

Quellen:

1 Pharmig. Facts and Figures 2020. Abgerufen am 16.09.2020 unter https://www.pharmig.at/media/3113/facts-figures-2020.pdf

2 ÖGP. Abgerufen am 16.09.2020 unter https://www.ogp.at/schweres-asthma-oft-nicht-richtig-behandelt/

3 American Physiological Society. American Journal of Physiology. Abgerufen am 16.09.2020 unter https://www.ots.at/redirect/journals_physiology

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