- 11.09.2020, 12:33:23
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UG-Koller zu Moria: Nicht einmal zu einem Akt der Nächstenliebe fähig zu sein, ist an Schande nicht zu überbieten.
Zumindest Kinder und unbegleitete Minderjährige können auch in Österreich aufgenommen werden.
Utl.: Zumindest Kinder und unbegleitete Minderjährige können auch in
Österreich aufgenommen werden. =
Wien (OTS) - Moria hat gebrannt, ganz egal warum, ob Brandstiftung
dafür verantwortlich war oder nicht, Fakt ist über 13.000 Menschen
haben ihr letztes Dach über dem Kopf verloren. Es fehlt an allem was
es braucht um überleben zu können. Wasser, Nahrung, Kleidung.
Schon lange sprechen wir nicht mehr von Sicherheit und Zuflucht,
sondern von Missständen und unerträglichen Zuständen. Aber zumindest
gab es noch ein Dach. Auch dieses ist jetzt weg. Menschen irren auf
der Insel herum, in Lesbos spitzt sich die Lage immer mehr zu.
„Unerheblich warum diese Menschen geflüchtet sind, brauchen sie
jetzt unseren Anstand, von unserem Wohlstand etwas abzugeben. Nicht
weil wir gütig sind, sondern weil es ihnen zusteht. Um das zu
verstehen, braucht es schon etwas mehr. Aber um nachvollziehen zu
können, dass unschuldige Kinder und Jugendliche, die nicht einmal
selbst die Entscheidung getroffen haben zu flüchten, in diesem Elend
festsitzen und wir es in der Hand haben, zumindest einigen von ihnen,
da raus zu helfen, braucht es nur einen Akt der Nächstenliebe und
Güte, zumindest dazu sollte die ÖVP und ihre Vertreter*innen in der
Lage sein.“ So Vera Koller, Vorsitzende der unabhängigen
Gewerkschafter*innen im ÖGB.
„Liebe ÖVP Vertreter*innen, setzen sie ein Zeichen und zeigen sie,
dass zumindest noch etwas Menschlichkeit in ihnen vorhanden ist.“ So
Koller abschließend
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