• 09.09.2020, 17:36:27
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Bildung und Flexibilität statt standortschädlicher Experimente

WKS-Präsident Peter Buchmüller unterstützt Maßnahmenpaket der WKÖ für den Arbeitsmarkt

Utl.: WKS-Präsident Peter Buchmüller unterstützt Maßnahmenpaket der
WKÖ für den Arbeitsmarkt =

Salzburg (OTS) - WKS-Präsident Peter Buchmüller begrüßt das heute von
WKÖ-Präsident Harald Mahrer und WKÖ-Generalsekretär Karlheinz Kopf
präsentierte Maßnahmenpaket, mit dem mehr Dynamik am heimischen
Arbeitsmarkt entstehen soll. „Die WKS hat bereits im Juni darauf
verwiesen, dass etwa die Zumutbarkeitsbestimmungen für Arbeitsuchende
angesichts der derzeit herrschenden Rekordarbeitslosigkeit viel zu
großzügig sind. Denn die Unternehmen klagen nach wie vor, dass sie
keine Fachkräfte vermittelt bekommen. Deshalb führt an der
Überarbeitung der Zumutbarkeitsregeln kein Weg vorbei. Wir haben
dafür bereits konkrete Vorschläge gemacht“, betont Buchmüller.

Vehement habe man sich auch in Salzburg gegen den SPÖ-Vorschlag nach
einer gesetzlichen Arbeitszeitverkürzung ausgesprochen. „Mahrer und
Kopf haben Recht, wenn sie vor diesem teuren Experiment warnen und
darauf verweisen, dass es in der derzeitigen Situation nicht darum
gehen kann, die vorhandenen Arbeitsplätze besser zu verteilen,
sondern vielmehr wieder mehr Arbeitsplätze zu schaffen. Dazu braucht
es aber wettbewerbsfähige Betriebe und einen wettbewerbsfähigen
Wirtschaftsstandort, an dem die Unternehmen aber auch der Faktor
Arbeit nicht über Gebühr belastet werden“, bekräftigt Buchmüller.

Stärkung der Lehre schafft Zukunft für Betriebe und junge
Menschen

Die Stärkung der Lehre ist der WKS natürlich auch seit jeher ein
wichtiges Anliegen. „Die Aussage von Karlheinz Kopf, dass die Lehre
krisenfest macht, können wir in Salzburg nur unterstreichen. Trotz
Corona sind in Salzburg die Lehrlingszahlen gestiegen. Von einer
Lehrlingskrise ist hierzulande keine Spur, vielmehr stehen die
Betriebe zur Ausbildung der Jugend und zu ihrer gesellschaftlichen
Verantwortung“, betont Buchmüller. Er verweist in diesem Zusammenhang
auch auf das Erfolgsmodell „Lehre mit Matura“, bei dem Salzburg einer
der höchsten Teilnehmerquoten österreichweit verbuchen kann.

Buchmüller stimmt den WKÖ-Vertretern zu, dass Bildung und
Qualifizierung eine Schlüsselfunktion bei der Bewältigung der Krise
zukommen und fit machen für ein sich änderndes Arbeitsumfeld. „Es
muss daher unser Ziel sein, bestmögliche Rahmenbedingungen zu
schaffen für den Erwerb von neuem Know-how, beispielsweise im Bereich
der Digitalisierung. Die WKS als Bildungskammer Nummer eins in
Österreich wird deshalb ihre Bemühungen verstärken und trotz Krise
Bildungsinvestitionen im Schulterschluss mit dem Land Salzburg nicht
aufschieben“, erklärte Buchmüller abschließend.

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