FPÖ – Hofer: Konsument darf nicht auf der EU-Plastikabzocke sitzen bleiben

Wien (OTS) - Gegen eine Abwälzung der Kosten für die EU-Plastikabgabe auf die österreichischen Steuerzahler spricht sich FPÖ-Bundesparteiobmann NAbg. Norbert Hofer aus. Wie bekannt, hebt die EU ab kommendem Jahr 80 Cent pro nicht recyceltem Plastikverpackungsmüll ein. Das Finanzministerium sieht in seinen Berechnungen eine Belastung von rund 142 Millionen Euro pro Jahr. „Österreich ist Nettozahler in der EU und wird in den kommenden Jahren durch den Brexit noch mehr Geld an die Brüsseler Bürokratie überweisen als bisher. Neue EU-weite Abgaben wie die Plastiksteuer sind daher prinzipiell abzulehnen“, unterstreicht Norbert Hofer, der auch sichergestellt wissen will, dass die Plastiksteuer dann nicht auch noch auf die Konsumenten abgewälzt wird.

Österreich habe innerhalb der EU einen hohen Standard in den Bereichen Mülltrennung und Recycling. Anstelle die unterschiedlichen Entwicklungsstufen der einzelnen EU-Mitgliedsstaaten im Müll-Entsorgungs- und -Wiederaufbereitungsprozess zu berücksichtigen, fahre Brüssel hier einfach über Österreich drüber und die türkis-grüne Bundesregierung applaudiert anstatt sich im Interesse der Österreicher zu wehren. Hier geht es nicht um Umweltschutz sondern um pure Abzocke. „Wenn Brüssel bei der Bekämpfung des Förderbetruges ähnlich resolut auftreten würde, könnte man sich neue Belastungen wie diese Fantasiesteuer gänzlich sparen“, ist Hofer überzeugt.

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