NEOS zu KMU-Fonds: Unternehmen brauchen rasche Hilfe, keine Ego-Spielchen

Doppelbauer: „Am Dienstag hat die ÖVP unseren Antrag auf einen Equity Fonds abgelehnt. Jetzt rühmt sie sich dafür. Unternehmer erwarten eine Politik, die handelt, nicht taktiert.“

Wien (OTS) - „Ich freue mich sehr, dass jetzt auch die Wirtschaftsministerin erkannt hat, wie wichtig Klein- und Mittelbetriebe für Österreichs Wirtschaft sind und wie wichtig Maßnahmen sind, um deren Eigenkapitalquote zu stärken“, sagt NEOS-Budget- und Finanzsprecherin Karin Doppelbauer, nachdem Ministerin Schramböck einen 500-Millionen-Euro-Fonds für KMU angekündigt hatte. „Ich frage mich allerdings, warum die Volkspartei - gemeinsam mit den Grünen und der SPÖ - meinen Antrag, der genau so einen KMU Equity Fonds vorgesehen hätte, noch am Dienstag im Nationalrat abgelehnt hat.“ (https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/UEA/UEA_00250/index.shtml)

Gerade für KMU, die derzeit ums nackte Überleben kämpfen, zähle in der Krise jeder Tag, so Doppelbauer. „Unternehmerinnen und Unternehmer, die ihre eigene Existenz und die ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter retten müssen, haben kein Verständnis für derartige Ego-Spielchen der Volkspartei. Sie erwarten völlig zurecht, dass die Politik handelt und gute Ideen rasch und unbürokratisch umsetzt - egal, von wem die Idee kommt.“

Und zur Ankündigung Schramböcks, dass der Fonds bis zum Herbst stehen und ,von einer unabhängigen Stelle verwaltet werden’ soll, sagt Doppelbauer: „Auch dafür muss die Ministerin nur unseren Antrag lesen. Da schlagen wir ganz klar vor, dass der Equity Fonds im Finanzministerium angesiedelt sein und vom Parlament kontrolliert werden soll. Geführt werden soll er von Experten, die regelmäßig reporten, wie sich der Fonds entwickelt. Ausbezahlt werden sollen die Gelder über Banken, die Finanzämter kontrollieren. Das ist noch vor dem Herbst zu schaffen.“

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