NEOS: Familien brauchen Klarheit bei möglicher zweiter Welle

Michael Bernhard: „Das Justizministerium muss sicherstellen, dass Familien nicht wieder entzweigerissen werden, sollten die Infektionszahlen wieder steigen.“

Wien (OTS) - Nachdem es während des Corona-Lockdowns zu einigen Gerichtsurteilen gekommen ist, auf Basis derer Elternteile, die nicht im gleichen Haushalt leben, ihre Kinder nicht sehen durften, pocht NEOS-Familiensprecher Michael Bernhard erneut auf Klarheit im Fall einer möglichen zweiten Welle: „Was nun durch eine parlamentarische Anfragebeantwortung durch Justizministerin Zadic ersichtlich wird, ist, dass die Informationen des Justizministeriums oft nicht mit den Urteilen einiger Gerichte zusammenpassen und das weiterhin die Gefahr besteht, dass Eltern in ,Risikoberufen‘ um ihre Besuchs- und Kontaktrechte umfallen. Das Justizministerium muss daher sicherstellen, dass Familien nicht wieder entzweigerissen werden, sollten die Infektionszahlen wieder steigen.“

Es brauche, so Bernhard, umfassende Aufklärung durch das Justizministerium und klare Regelungen, damit Eltern nicht erst den Weg vors Gericht gehen müssten. „Es ist wesentlich, dass Familien wissen, woran sie sind“, sagt der NEOS-Familiensprecher abschließend.

Rückfragen & Kontakt:

Parlamentsklub der NEOS
01 40110-9093
presse@neos.eu
http://neos.eu

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | NEK0002