Marchetti: Hoher Anteil an „First Generation Students“ starkes Zeichen für soziale Diversität an Unis

Studierenden-Sozialerhebung zeigt positive Trends zur sozialen Durchmischung und Zufriedenheit der Studierenden

Wien (OTS/ÖVP-PK) - Insgesamt zeigt die Studierenden-Sozialerhebung wesentliche Verbesserungen für die Studierenden in den letzten Jahren. Wir sind auf einem guten Weg hin zu einer qualitativ noch besseren Lehre und Studierbarkeit. Wir sehen die Ergebnisse als Ansporn, diesen Weg weiterzugehen. Das Regierungsprogramm beinhaltet dahingehend einen ambitionierten Plan, zeigte sich der ÖVP-Sprecher für Studenten Abg. Nico Marchetti heute, Donnerstag, anlässlich einer Debatte in der Sitzung des Wissenschaftsausschusses über die Ergebnisse dieser Erhebung erfreut:

Marchetti verweist auf die hohe Quote von Studierenden, die nicht aus Akademikerhaushalten stammen. Hier sei man im europäischen Spitzenfeld. „Während etwa in Deutschland weniger als ein Drittel der Studierenden Eltern ohne akademischen Abschluss haben, sind es in Österreich mehr als doppelt so viele „First Generation Students“. Das zeigt die hohe soziale Diversität unserer Hochschulen!“

Die Kritik von SPÖ-Wissenschaftssprecherin Kuntzl könne er, Marchetti, nicht nachvollziehen. „Eigentlich könnte die Kollegin Kuntzl ein Schild mit der Aufschrift „Heinz, der Kurs stimmt“ anfertigen, erinnerte Marchetti an die SPÖ-Transparente zum ehemaligen SPÖ-Chef.

Gleichzeitig zeige sich auch, dass der Anteil von Studierenden mit starken finanziellen Schwierigkeiten geringer werde. „Im Vergleich zur letzten Sozialerhebung im Jahr 2015 ist der Anteil von Studierenden mit finanziellen Schwierigkeiten um vier Prozent gesunken“ erklärt Marchetti. Die sei auch auf die stark erhöhten Auszahlungen bei der Studienbeihilfe zurückzuführen. Die durchschnittliche Beihilfenhöhe sei in den vergangenen Jahren um über 1.000 Euro pro Jahr gestiegen. „Hier zeigen sich die Auswirkungen der Reformen der vergangenen Jahre, aber auch die Berücksichtigung in den Budgets der Regierung“, bekräftigt Marchetti.

Auch die Zufriedenheit der Studierenden mit ihrem Studium sei merklich gestiegen: „Mittlerweile empfehlen sieben von zehn Studierenden ihr Studium weiter – das ist eine Steigerung von sechs Prozent im Vergleich zur letzten Erhebung 2015.“ Steigerungen könnten durch alle Hochschultypen verzeichnet werden, so Marchetti abschließend.

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