• 13.06.2020, 10:26:27
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Arbeitslosengeld - Muchitsch: 450 Euro Einmalzahlung ist Alibiaktion - Türkis-Grün lässt Betroffene weiter in Armut abrutschen

Einmalzahlung bietet keine gerechte Lösung, weder Höhe des Bezugs noch Dauer des Arbeitslosengeldes werden berücksichtigt

Wien (OTS/SK) - 

Das durchschnittliche Arbeitslosengeld liegt derzeit bei ca. 30 Euro am Tag, ca. 900 Euro im Monat. Schon vor der Krise sind die Menschen über 45 Jahre 164 Tage im Schnitt arbeitslos gewesen. „Was sollen einem da eine Einmalzahlung von 450 Euro groß helfen? Das ist eine Alibiaktion. Es braucht eine monatliche Erhöhung des Arbeitslosengeldes, sonst rutschen Betroffene weiter in die Armut“, so SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch zu der heutigen Ankündigung der Regierung. Weder wird bei einer Einmalzahlung die Höhe des Arbeitslosengeldes noch die Dauer der Arbeitslosigkeit berücksichtigt. „Das ist unfair“, so Muchitsch. Es sind so viele Menschen wie noch nie zuvor unverschuldet in die Arbeitslosigkeit geschlittert. Und es sind einfach jetzt keine Jobs für viele Betroffene da. Bezahlen Sie mal mit diesem Geld ihre Rechnungen und ihren Lebensunterhalt“, fordert Muchitsch die Regierungsfraktionen auf, endlich „ihre unsoziale Haltung aufzugeben. **** 

Der SPÖ ist wichtig, dass den Menschen rasch geholfen wird. Die SPÖ hat schon Anfang April einen Antrag auf Erhöhung des Arbeitslosengelds - auf 70 Prozent der Nettoersatzrate - gestellt, der in der Folge viermal abgelehnt wurde. „Wir werden hier dranbleiben, weil es eine gerechte Lösung braucht. Es ist unverständlich, dass Menschen, die in die Armut abzurutschen drohen, von der Bundesregierung so billig abgespeist und zurückgelassen werden“, sagt Muchitsch. 

„Eine Einmalzahlung ist auch nicht sinnvoll, weil, was ist mit jenen Menschen, die nach der Kurzarbeit II in Arbeitslosigkeit geschickt werden oder die vor Corona schon arbeitslos waren und es noch immer sind? Es bleiben Ungerechtigkeit und viele offene Fragen über“, so Muchitsch, der festhält, dass sich „niemand wünscht, arbeitslos zu sein und schon gar nicht in Notstandshilfe abzurutschen“. Kein Mensch wolle doch von Armut bedroht sein, so Muchitsch. (Schluss) sl/up 

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