NEOS zu Mathematik-Matura: Mehr Fairness gefordert

Martina Künsberg Sarre: "Ergebnisse sind ein Auftrag für die Bildungspolitik, ein neues Gesamtkonzept für die Matura zu entwickeln und für Fairness zu sorgen"

Wien (OTS) - Die gestern bekannt gewordenen Ergebnisse der Mathematik-Zentralmatura sieht NEOS-Bildungssprecherin Martina Künsberg Sarre als Auftrag für die Bildungspolitik, ein neues Gesamtkonzept für die Matura zu entwickeln und für Fairness zu sorgen. Die starken Schwankungen der Ergebnisse von Jahr zu Jahr und zwischen AHS und BHS zeigen, dass die Noten bei weitem nicht nur von den erbrachten Leistungen abhängen würden, sondern auch stark vom wechselnden Schwierigkeitsgrad der Aufgaben. Die NEOS-Bildungssprecherin plädiert deshalb für eine rasche Matura-Reform, auf die sich die kommenden Maturant_innen einstellen können: "Aus NEOS-Sicht sind es drei Prinzipien, die dabei zum Zug kommen müssen: Die Vergleichbarkeit eines gemeinsamen Kerns, autonome Spielräume für die Schulen und die Einbeziehung der Oberstufen-Noten, um den Effekt der Tagesverfassung zu minimieren."

Eine klare Regelung vermisst Künsberg Sarre auch für die zugelassenen Hilfsmittel wie Rechner, Formelsammlungen und Wörterbücher: "Auf die Beschwerden der Schülervertretung, dass von Schule zu Schule andere Hilfsmittel zugelassen sind, wurde nicht reagiert"

Zur mangelnden Fairness zwischen den Schultypen und Jahrgängen kommt laut NEOS heuer noch die Ungleichbehandlung von Haupttermin und Herbsttermin hinzu: "Wer im Herbst zur Matura antritt, hatte zwar den selben Homeschooling-Unterricht wie die im Mai angetretenen Kolleginnen und Kollegen, findet aber andere Prüfungsbedingungen vor," erklärt die NEOS Bildungssprecherin.

Die Ergebnisse in Mathematik zeigten außerdem, wie notwendig gerade jetzt ein breiter gefasstes Förderprogramm wäre: "Wir wünschen uns vom Bildungsminister, dass er die geplante Deutsch-Sommerschule auch auf andere Fächer wie Mathematik und Englisch ausweitet und im Herbst eine Chancenoffensive mit kontinuierlichem Förderunterricht anschließt. Dafür wird es mehr Ressourcen brauchen," so Künsberg Sarre abschließend.

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