NEOS fordern von Köstinger konstruktive europäische Zusammenarbeit statt billigem EU-Bashing

Karin Doppelbauer: „Anstatt die immensen Chancen der neuen EU Agrarpolitik für Österreich zu erkennen, beschränkt sich Ministerin Köstinger auf reagieren, monieren und blockieren.“

Wien (OTS) - „Seit Jahren fordern wir von der EU einen Systemwechsel weg von der Massenproduktion billiger Lebensmittel zu einer qualitätsorientierten, nachhaltigen Landwirtschaftspolitik, welche Umweltschutz, Qualität und Tierwohl in den Vordergrund stellt. Und obwohl die neue EU Farm-to-Fork Strategy ein wichtiger Schritt in genau diese Richtung ist und nicht weniger als einen der größten Paradigmenwechsel in über 60 Jahren gemeinsamer Agrarpolitik darstellt, übt sich Köstinger erneut in kleinstaatlicher Polemik anstatt sich in Brüssel konstruktiv einzubringen“, reagiert NEOS-Landwirtschaftssprecherin Karin Doppelbauer kritisch auf die ablehnende Haltung der Bundesministerin für Landwirtschaft Elisabeth Köstinger.

Doppelbauer unterstreicht, dass die Neuausrichtung der europäischen Landwirtschaft gerade für Österreichs nachhaltige, qualitativ hochwertige Landwirtschaft mit Rekordanteil an Bio eine große Chance sein könnte. „Österreich hätte durchaus das Zeug Vorreiter und Vorbild in Europa zu sein, auch vor dem Hintergrund unserer Expertise im Biobereich. Jetzt könnten wir uns auf EU-Ebene einbringen und die GAP in unserem Sinne formen. Gerade die Corona-Krise hat gezeigt, dass unsere Landwirtinnen und Landwirte nicht nur verlässlich sind, wenn es darauf ankommt, sondern auch innovativ, wenn neue Lösungen gefragt sind. Es geht darum, Trends zu erkennen und über den Tellerrand zu blicken. Aber anstatt EU-Politik positiv mitzugestalten, werden mit einer billigen Sündenbockpolitik eigene Versäumnisse auf die Europäische Union geschoben. Wir NEOS fordern von der Ministerin, die Ökologisierung der europäischen Landwirtschaft endlich als Chance für die österreichische Landwirtschaft zu erkennen, und sich auf EU-Ebene konstruktiv einzubringen."

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