Plastikflaschen – Herr begrüßt Ankündigung von Gewessler für Pfand-Konzept und erwartet zügige Umsetzung

SPÖ will vor dem Sommer erste Entwürfe für intelligentes Pfandsystem und Mehrwegquoten

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Umweltsprecherin Julia Herr sieht den heutigen „Plastikgipfel“ als „guten Start“ für eine politische Kehrtwende weg von den umweltschädlichen Einweg-Plastikflaschen. Sie begrüßt auch die Ankündigung von Umweltministerin Gewessler im Zuge dieses Runden Tisches, dass ein Konzept ausgearbeitet werden soll, wie ein Pfand-System für Österreich ausschauen könnte. Herr bekräftigt ihre Forderung, dass es noch vor dem Sommer erste Vorschläge dafür geben soll. „Wir nehmen die Umweltministerin beim Wort und werden Druck machen, dass es rasch einen konkreten Vorschlag für ein intelligentes Pfandsystem gibt, das auch mit verpflichtenden Mehrweg-Quoten verbunden sein muss“, betont die Umweltsprecherin der SPÖ. ****

„Das jahrzehntelange Nichtstun der ÖVP, die bestehende Mehrweg-Quoten sogar herabgesetzt hat, rächt sich; die für die Umwelt schlechteste Getränkeverpackung – die Einwegplastikflasche – wurde zur Norm. Es ist höchst an der Zeit, endlich eine Kursänderung in Richtung Mehrwegquoten und Pfandsysteme einzuleiten“, fordert Herr, „sodass unsere Wiesen, Wälder und Straßenränder bald von unnötigem Plastikmüll befreit sind“.

Wichtig sei jedenfalls auch, die Fehler anderer Länder nicht zu wiederholen: Reine Pfandsysteme ohne verbindliche Mehrwegquoten sind weniger sinnvoll. Es brauche beides für eine langfristige Strategie, um unnötigen Müll zu vermeiden! Herr: „Wir fordern eine Pflichtmehrwegquote kombiniert mit einem klug gestalteten Einwegpfand, um sowohl den KomsumentInnen als auch dem Umweltschutz gerecht zu werden.“ (Schluss) bj/ah

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