• 28.05.2020, 11:15:19
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  • OTS0101

SPÖ-Becher: „FMA macht Spekulations-Lawine absehbar. Mieten senken!"

Wien (OTS/SK) - Um den wachsenden Druck von ausländischem und
inländischem Kapital auf den Immobilien-Markt zu reduzieren, bedarf
es einer raschen Dämpfung der Renditeerwartungen, so
SPÖ-Wohnbausprecherin Ruth Becher am Donnerstag. „Ausländisches
Kapital gehört durch eine Residenzpflicht nach dänischem Vorbild
gebremst und der Druck auf die Mieten durch eine dynamische
Preisdeckelung bei Mieten gedämpft.“ Als Lösung würde sich, so
Becher, das Universalmietrecht anbieten, wie es von der SPÖ als
Gesetzesentwurf bereits vorgelegt wurde. ****

Der Bericht der Finanzmarktaufsicht zeigt: Während durch Anlegefonds
verwaltete Vermögen 10,6 Prozent eingebrochen ist, verzeichnen die
Immobilienfonds einen Zuwachs. „Spekulatives Kapital ist seit
längerem der Preistreiber bei Grund- und Baukosten. Produziert werden
im Wohnungsbereich Objekte, die am Bedarf vorbei gehen und die
Mietpreise anheizen“, stellte Becher fest. Die logische Konsequenz
liegt für die SPÖ-Wohnbausprecherin in einem Kappen des zügellosen
Zustroms von spekulativem Kapital, zumal die Aussichten bei
Kreditzinsen weiterhin eine spekulative Geldschwemme stützen.

Durch das von der SPÖ geforderte Universalmietrecht „ließe sich der
Spekulationsaufschlag bei Mieten kappen. Dieser wird von der OeNB mit
rund 20 Prozent beziffert. In den Ballungszentren würden sich Mieter
also mittelfristig jeden fünften Miet-Euro sparen, was auch aus
volkswirtschaftlicher Sicht wichtig ist, um die Kaufkraft der
Menschen zu erhöhen“, so Becher abschließend. (Schluss) PP

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