Korosec: „Auch geringfügig unternehmerisch tätige Pensionisten können jetzt Härtefallfonds beantragen“

Erneuter Verhandlungserfolg des Seniorenbundes: Sozialversicherung aus beruflicher Tätigkeit nicht mehr Voraussetzung für Härtefallfonds.

Wien (OTS) - „Pensionistinnen und Pensionisten, die im Ruhestand geringfügig unternehmerisch tätig sind, wurde oft nahegelegt, sich von der Sozialversicherung aus selbstständiger Tätigkeit abzumelden – immerhin hätten sie ohnehin ihre Pensionsversicherung. Ursprünglich als Ersparnis gedacht, hat das jetzt tausende Pensionistinnen und Pensionisten von der dringend notwendigen Hilfe des Härtefallfonds ausgeschlossen“, ärgert sich Seniorenbund-Präsidentin Ingrid Korosec.

Umso mehr freut es sie, dass auf ihr Aufzeigen dieses Missstandes reagiert und angekündigt wurde, die Lücke im Härtefallfonds zu schließen. „Wir haben uns sowohl bei Finanzminister Gernot Blümel als auch bei der Wirtschaftskammer dafür eingesetzt, auch geringfügig unternehmerisch tätige Pensionisten in den Härtefallfonds miteinzuschließen“, erklärt Korosec.

„Die Geringfügigkeitsgrenze für eine selbstständige unternehmerische Tätigkeit beträgt nur etwas mehr als 5500 Euro jährlich. Viele arbeiten noch im Ruhestand, um ihre geringe Pension aufzubessern. Diese wichtige Erweiterung des Härtefallfonds kommt daher jenen zugute, die die finanzielle Unterstützung in diesen schweren Zeiten dringend benötigen“, fügt Korosec hinzu.

Die aktualisierten Richtlinien für den Härtefallfonds werden in den kommenden Tagen veröffentlicht. Ingrid Korosec rät daher allen Pensionisten, deren Antrag zum Härtefallfonds wegen des Fehlens der Mehrfachversicherung abgewiesen wurde, diesen dann unbedingt erneut zu stellen. „Lassen Sie sich nicht davon abschrecken, dass es anfangs nicht geklappt hat. Sie haben Ihr Recht auf finanzielle Unterstützung bekommen, nutzen Sie es jetzt auch!“, appelliert die Seniorenbund-Präsidentin abschließend.

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