Frauenministerin Raab zum Internationalen Tag der Pflege: „Mehr als 80 Prozent der im Pflegebereich Tätigen sind Frauen“

Susanne Raab: „Österreich braucht die systemrelevante Arbeit der Pflegekräfte“ - Frauen sind im Pflegebereich unverzichtbar

Wien (OTS) - Am heutigen Internationalen Tag der Pflege unterstreicht Frauenministerin Susanne Raab, dass es vor allem Frauen sind, die während der Corona-Krise unser Land am Laufen halten und unter äußerst herausfordernden Bedingungen Großartiges leisten.

„Gerade angesichts der Corona-Krise ist es mir ein Anliegen, dass die wertvolle und notwendige Arbeit, die tagtäglich im Bereich der Pflege geleistet wird, in den Fokus der Öffentlichkeit gerückt wird. Die herausfordernden Wochen, die hinter uns liegen, haben uns deutlich vor Augen geführt, wie sehr die Gesellschaft auf die systemrelevante Arbeit der Frauen vor allem im Pflegebereich angewiesen ist“, sagt Raab. „Die Beschäftigten im Gesundheitswesen stehen im Kampf gegen das Virus an vorderster Front und sind beinahe rund um die Uhr für die Versorgung ihrer Patienten im Einsatz.“

Auch Mehrheit der pflegenden Angehörigen sind Frauen

Der Internationale Tag der Pflege soll die unverzichtbare Leistung der Pflegekräfte vor den Vorhang holen, die einen unschätzbaren Beitrag für unser Gesundheitssystem leisten, betont die Frauenministerin. Und diese Beschäftigten sind überwiegend weiblich: In Österreich sind fast 95.000 Personen im Gesundheitssektor tätig, der Anteil von Frauen in der Gesundheits- und Krankenpflege liegt bei rund 85 Prozent.

„Vergessen wir insbesondere in Zeiten von Corona aber nicht auf all jene Menschen, die ihre Angehörigen zu Hause pflegen. Als Frauenministerin möchte ich darauf hinweisen, dass von den rund 800.000 pflegenden Angehörigen in Österreich mehr als 70 Prozent Frauen sind. Auch ihnen sollte am Tag der Pflege unser aufrichtiger Dank und unsere Hochachtung gelten, denn auch sie hatten in den letzten Wochen wie viele andere in unserem Land mit einer außergewöhnlichen Mehrfachbelastung zu kämpfen“, so Raab abschließend.

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