- 28.03.2020, 12:08:19
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Mandl: Überbrückungshilfen für kleinere Selbstständige voll angelaufen
Schutzschirm über EPU, Kleinstunternehmen und andere von der Coronakrise betroffene Selbstständige wird aufgespannt. Soforthilfe in mehr als 900 Fällen bereits überwiesen.
Utl.:
Schutzschirm über EPU, Kleinstunternehmen und andere von der
Coronakrise betroffene Selbstständige wird aufgespannt.
Soforthilfe in mehr als 900 Fällen bereits überwiesen. =
Klagenfurt (OTS) - Seit Freitag, 17.00 Uhr, arbeiten die Server der
Wirtschaftskammer – trotz umfangreicher Erweiterungsmaßnahmen - an
der Leistungsgrenze: Fast 200.000 Antragsteller stürmten
österreichweit die Online-Plattform zur Anmeldung von Ansprüchen aus
dem Corona-Härtefallfonds. Trotz mancher Wartezeiten konnten allein
in der ersten Stunde nach Freischaltung mehr als 5000 Anträge
eingereicht, bearbeitet und zum Teil bereits elektronisch ausgezahlt
werden. Am Samstag um 8.00 Uhr waren in Summe 30.000 Anträge online
abgeschickt, davon knapp die Hälfte von den mehr als 500
österreichweit im Einsatz befindlichen Mitarbeitern bereits erledigt.
Mandl: „Das Geld ist in Kürze auf dem Konto, die Überbrückungshilfe
für die kleineren Unternehmerinnern und Unternehmer sowie tausende
andere Selbstständige in Österreich ist damit erfolgreich
angelaufen.“
In Kärnten, wo das ganze Wochenende über rund 80 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter der Wirtschaftskammer Kärnten die Antragsteller
telefonisch beraten, die einlangenden Anträge bearbeiten, prüfen und
zur Auszahlung freigeben, war der Ansturm auch enorm, konnte aber
bewältigt werden. Mit Stand Samstag, 9.45 Uhr, waren in Kärnten
bereits mehr als 2200 Anträge hochgeladen, mehr als 900 Personen
wurde die Soforthilfe bereits überwiesen. „Ich bin stolz darauf, mit
welchem Einsatz auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter dabei sind,
den betroffenen Ein-Personen-, Kleinstunternehmern und anderen
Selbstständigen in dieser schwierigen Phase zu helfen.“ Die WK
Kärnten ist heute bis 17.00 Uhr und morgen von 9.00 bis 14.00 Uhr mit
der Hotline 05 90 904-808 und den Dienststellen in Vollbetrieb.
Mandl erinnert daran, dass in dieser ersten Phase pro Antragsteller
500 bzw. 1000 Euro (je nach bisherigem Einkommen) als Soforthilfe
ausbezahlt würden. In einer zweiten Phase würden als Mindestsicherung
für jeden Selbstständigen weitere maximal 2000 Euro monatlich für
höchstens drei Monate zur Verfügung stehen. Es bestünde allerdings
kein Grund zur Eile, appellierte Mandl: „Es gilt nicht das ‚First
come-first served‘-Prinzip, die Antragstellung an den Härtefallfonds
ist bis Ende des Jahres möglich.“ Wie Mandl betonte, werde man
seitens der Wirtschaftskammer genauestens beobachten, wie die bisher
getroffenen Maßnahmen wirken würden: „Kommen wir zu dem Schluss, dass
die Belastungen aus der Coronakrise für die Wirtschaft – von klein
bis groß – nicht verkraftbar sind, werden wir weitere Schutzschirme
einfordern.“
Fotolink:
https://newsletter.wko.at/sys/r.aspx?sub=mMPZr_38xY0O&tid=0-1Oc3ik-12
ROQR&link=a9t0
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