Coronavirus: Kärnten - Weitere Maßnahmen zur Unterstützung der arbeitenden Bevölkerung und für Selbständige gefordert

LH Kaiser: Unterstützungspaket notwendiger erster Schritt - Weitere müssen folgen - Alles tun, um zu verhindern, dass Situation zum Nachteil Arbeitender ausgenutzt wird

Klagenfurt (OTS) - Das rasch vorgelegte Unterstützungspaket der Bundesregierung ist für Kärntens Landeshauptmann Peter Kaiser ein „dringend notwendiger erster Schritt“. Dazu brauche es allerdings auch noch eine ganz klare Definition und Kommunikation, wer wie zu den Unterstützungsleistungen kommt. „Darüber hinaus muss die Regierung vor allem auch Maßnahmen setzen und in aller Deutlichkeit kommunizieren, um zu verhindern, dass jetzt einige Unternehmen die Situation zum Anlass nehmen, um Mitarbeiter vor die Türe zu setzen. Dass einige wenige diesen Ausnahmezustand dafür ausnutzen, muss mit allen Mitteln verhindert werden“, betont Kaiser. Was es jedenfalls auch brauche, sei direkte finanzielle Unterstützung für selbstständige Kleinunternehmer.

„Zum Beispiel für die mobile Friseurin, die ohnehin nur bei voller Arbeitsauslastung ein vernünftiges Einkommen hat und jetzt möglicherweise über Wochen gar kein Einkommen hat aber Miete, Strom, Nahrungsmittel für sich und Kinder bezahlen muss - sie braucht die Gewissheit, dass sie direkt Geld bekommt“, macht Kaiser deutlich. Die Ein-Personen-Unternehmen sowie die Klein- und Mittel-Unternehmen bräuchten dringend die Gewissheit, dass ihnen geholfen wird. „Auch sie dürfen von der Bundesregierung nicht alleine gelassen werden“, so Kaiser.

Sinnvoll wäre ein koordiniertes Vorgehen von Bund und Ländern und die Einbindung der Sozialpartner.


Der Landeshauptmann appelliert abermals an die Bevölkerung, die Situation ernst zu nehmen und in Verantwortung sich selbst und für andere, insbesondere für gefährdete ältere Mitmenschen, die sozialen Kontakte weitgehend einzuschränken, Hygienemaßnahmen zu beachten und den Anordnungen der Behörden Folge zu leisten.

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