• 10.03.2020, 14:29:25
  • /
  • OTS0156

Covid-19 trifft Österreichs Schulen

Die Türkis-Grüne Regierung stellt umfassenden Maßnahmenkatalog gegen die Verbreitung des Coronavirus vor. Schulbetrieb noch nicht genau geregelt.

Utl.: Die Türkis-Grüne Regierung stellt umfassenden Maßnahmenkatalog
gegen die Verbreitung des Coronavirus vor. Schulbetrieb noch
nicht genau geregelt. =

Wien (OTS) - Heute Vormittag gab die Bundesregierung rund um
Sebastian Kurz bekannt, dass ab 16. März 2020 alle
Lehrveranstaltungen an den Hochschulen und Universitäten ausfallen
werden. In Bezug auf die österreichweit gut 5.000 Schulen gibt es
noch keine genaue Regelung, mit Beschränkungen werden aber gerechnet.
Die Schülerunion befürwortet die Sicherheitsmaßnahmen der
österreichischen Regierung, ruft aber gleichzeitig auch dazu auf,
nicht in Panik zu geraten. Ebenfalls hält die Schülerunion das
Bildungsministerium an, sollte es zu einer Schließung der Schulen
kommen, einen umfassenden Plan vorzulegen, so dass Schülerinnen und
Schüler keine langfristigen Nachteile erfahren.

Bundesschulsprecherin Jennifer Uzodike zeigt sich gelassen hat aber
klare Ansichten: ,,Nachdem es in den letzten Tagen immer wieder
vereinzelt Meldungen über gesperrte Schulen gab, hat es nun final die
Hochschulen und Universitäten getroffen. Auch die Schulen könnten
österreichweit geschlossen werden. Ich sehe dies als
Vorsichtsmaßnahme, welche einer Verbreitung des Virus sicher
entgegenwirkt. Dennoch habe ich auch Bedenken in Bezug auf alle 1,1
Millionen Schülerinnen und Schüler. Die Schließung der Schulen könnte
für uns einen langfristigen Nachteil bedeuten, welcher eine
Auswirkung auf unseren Noten haben kann. Deshalb halte ich die
Regierung und das Bildungsministerium dazu an, einen umfassenden Plan
auszuarbeiten, welcher Maturantinnen und Maturanten sowie alle
Schülerinnen und Schüler gleichermaßen unterstützt. Es ist uns und
mir ein großes Anliegen, dass der Schulerfolg aufgrund dieser großen
Veränderungen nicht darunter leidet. Ein runder Tisch mit allen
Schulpartnern sehe ich jetzt als unabdingbar an.”

Ähnlich beurteilt Bundesobmann Sebastian Stark die Situation: “In
meinen Augen dürfen wir jetzt nicht in Panik geraten und unsere
Nerven über Bord werfen. Es ist wichtig, dass die Bundesregierung
jetzt Maßnahmen setzt und für einen geordneten Ablauf sorgt. Wir
stehen gerne für Gespräche bereit und sind ebenfalls daran
interessiert die Situation schnellstmöglich unter Kontrolle zu
bekommen. Ebenfalls ist es für uns wichtig, dass die
Betreuungsmöglichkeit weiterhin gegeben sind, damit Eltern nicht
alleingelassen werden mit dieser Situation. Wir als Schülerunion
werden auch intern unsere Sicherheitsmaßnahmen verstärken und die
Situation genau verfolgen. Uns liegt neben der Gesundheit der 1,1
Millionen Schülerinnen und Schülern auch die Gesundheit unserer
Mitglieder sehr am Herzen. Nichtsdestotrotz werden wir weiterhin
unsere Arbeit auf einem unverändert hohen Niveau weiterführen und das
Ziel der idealen Schule nicht aus den Augen verlieren.”

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OSU

Bei Facebook teilen.
Bei X teilen.
Bei LinkedIn teilen.
Bei Xing teilen.
Bei Bluesky teilen

Stichworte

Channel