Grüne zu Türkei/Syrien: "Menschen helfen und Leid mindern hat Priorität"

Reimon: Sofort humanitäre Hilfe leisten und europäische Friedensinitiative starten

Wien (OTS) - Wien (OTS) - "Das Wichtigste muss man immer wieder betonen: Es sind einfache Menschen - darunter sehr viele Kinder und ihre Eltern -, die an den türkischen Grenzen zu Syrien und Griechenland als Spielball der Politik missbraucht werden. Die oberste Priorität von Politik muss sein, ihnen zu helfen und das Leid zu mindern. Das gilt insbesondere für Österreich als neutrales Land. Kurzfristig lässt sich das am Besten mit schneller humanitärer Hilfe erreichen. Internationale Organisationen sind vor Ort und haben die Kontakte und Erfahrungen, Europa kann die fehlenden finanziellen Ressourcen zur Verfügung stellen. Darauf wird Österreich drängen“, sagt der Europasprecher der Grünen im Nationalrat, Michel Reimon.

Aber nur kurzfristig zu helfen allein führt nicht aus der Dauerschleife der syrischen Krise heraus: „Die EU macht seit dem Beginn der Krieges in Syrien keine Friedenspolitik, sie hat auch keinen klaren Kurs gegenüber der autoritären Regierung in der Türkei. Wenn das so bleibt, bleibt auch das millionenfache Elend der Flüchtlinge in den Lagern und an den Grenzen. Europa muss eine Initiative für Friedensverhandlungen starten und die Türkei, Russland und den Iran an den Verhandlungstisch bringen. Die Kosten tragen sonst noch lange die Menschen in der Region“, so Reimon.

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