FPÖ – Ragger: Heute diskutieren wir endlich das Chancengleichheitsgesetz im Hohen Haus

Es muss die Regel sein, dass Menschen mit einer Behinderung ganz normal im Arbeitsprozess beschäftigt werden

Wien (OTS) - „Nach zehn Jahren haben wir heute das erste Mal einen Ansatz gefunden, was wir in Kärnten schon längst umgesetzt haben, um das Chancengleichheitsgesetz im Hohen Haus zu diskutieren. Für mich ist es eine Farce, dass wir es in den letzten Jahrzehnten nicht geschafft haben, die UN-Konvention Artikel 27 umzusetzen“, sagte heute der freiheitliche Nationalratsabgeordnete Mag. Christian Ragger in seinem Debattenbeitrag.

„Es muss heute die Regel sein, dass Menschen mit einer Behinderung im Arbeitsprozess ganz normal beschäftigt werden. In Kärnten hingegen haben wir bereits im Jahr 2012 die erste Inklusionsklasse eingeführt“, betonte Ragger, der anhand von vier Beispielen aufzeigte, was in Kärnten für Menschen mit Beeinträchtigung schon umgesetzt werden konnte.

„Wir haben gemeinsam mit dem AMS ein Café errichtet, in dem Menschen mit einer Beeinträchtigung in den Arbeitsprozess eingegliedert wurden. Die heutige Vermittlungsquote bei diesem Projekt liegt bei 85 Prozent. Ebenso haben wir das Tierheim in Klagenfurt umgebaut und dort eine Behindertentagesstätte dazu gebaut, in der wir die Hälfte dieser Menschen motiviert haben, als Tierpfleger ausgebildet zu werden. Diese Menschen sind heute versichert, sie zahlen in den Regelprozess und in den Pensionstopf ein und werden somit natürlich auch eine Pension erhalten“, erklärte Ragger.

„In Wolfsberg musste ich ein ADEG-Geschäft zusperren und wir haben es aber dann mit dem Zusammenwirken von ‚pro mente kärnten‘ geschafft, Kaufleute auszubilden, die nun auch eine Pension erhalten. Genau dies soll das Regelwerk sein und an dem sollten wir uns messen“, betonte Ragger, der sich bei allen Fraktionen bedankte, dass dieser Beschluss heute gefasst werden konnte.

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