80. Geburtstag von Rudolf Edlinger

Heute, am 20. Februar 2020, begeht der ehemalige langjährige Präsident der Wiener Landesorganisation des Pensionistenverbandes Österreichs (PVÖ) seinen 80. Geburtstag.

Wien (OTS) - „Mit seinem intensiven Engagement als Landespräsident des Wiener PVÖ von 2003 bis 2019 in der insgesamt größten Seniorenorganisation Österreichs, dem Pensionistenverband Österreichs, sind“, wie der nunmehrige Präsident des PVÖ Wien, Harry Kopietz, erinnerte, „zahlreiche nachhaltige Errungenschaften für die ältere Generation verbunden, an denen Edlinger tatkräftig mitgewirkt hat“.

„Dazu zählen“, so Kopietz, „u.a. die gesetzlich verankerte jährliche automatische Anpassung der Erhöhung der Pensionen zumindest an die jeweilige Inflationsrate, die mehrmals darüber liegende Erhöhung für niedrige Pensionen, die Erhöhung des Pflegegeldes 2016, die automatische Negativsteuer für lohnsteuerfreie Pensionen, die Mitwirkung an einigen Steuerreformen, die Pensionsbezieher ebenfalls lukrieren haben können. Das Wirken Rudolf Edlingers als Landespräsident des PVÖ Wien hat jedenfalls bedeutsame positive Spuren für die ältere Generation hinterlassen“, betonte Kopietz. Er übermittelte dem Jubilar in seinem sowie namens des PVÖ Wien die herzlichsten Glückwünsche zum markanten Geburtstag.

Biographie Rudolf Edlinger

Rudolf Edlinger erlernte den Beruf eines Lithografen, in dem er bis 1962 tätig war. In Abendkursen absolvierte er die Handelsschule und 1967 bis 1969 den Hochschullehrgang für Werbung und Verkauf an der damaligen Hochschule für Welthandel. Edlinger wirkte schon früh in der "Jungen Generation" der SPÖ mit, 1958 wurde er Bezirkssekretär und 1962 hauptberuflicher Landessekretär der Jugendorganisation.

Ab 1964 fungierte Edlinger als Bezirksparteisekretär der SPÖ Währing und Obmann der Wiener "Jungen Generation". Nach der Gemeinderatswahl 1969 zog er in den Wiener Gemeinderat beziehungsweise Landtag ein. Im September 1976 wurde er zum Landesparteisekretär der Wiener SPÖ bestellt. Ab 1981 war Rudolf Edlinger als Klubobmann der Sozialdemokratischen Fraktion im Wiener Gemeinderat tätig und avancierte im Juni 1986 zum Amtsführenden Stadtrat für Wohnen und Stadterneuerung. Von 1994 bis 1997 war er als Amtsführender Stadtrat für die Bereiche Finanzen und Wirtschaftspolitik verantwortlich. Im Jänner 1997 wechselte Edlinger in die Bundespolitik und wirkte bis Februar 2000 als Finanzminister; von 1999 bis 2002 war er als Abgeordneter zum Nationalrat tätig.

Der leidenschaftliche Fußballanhänger Edlinger übernahm nach seinem Ausscheiden aus der Politik von 2001 bis 2013 die Präsidentschaft des Fußballvereins Rapid. Seit 2003 fungiert er zudem als Präsident des Dokumentationsarchivs des österreichischen Widerstands. Von 2003 bis 2019 war er Vorsitzender bzw. Landespräsident des Wiener Pensionistenverbandes.

Rudold Edlinger ist Träger zahlreicher Auszeichnungen, insbesondere die Ernennung zum Bürger der Stadt Wien im Dezember 2009 unterstreicht sein wirkungsvolles gesellschaftliches Engagement.

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