- 03.02.2020, 15:36:04
- /
- OTS0125
AIZ-Pressedienst feiert 60 Jahre seines Erscheinens
Lembacher: Programmatik ist aktueller denn je - AIZ hat weitere lange Zukunft
Utl.: Lembacher: Programmatik ist aktueller denn je - AIZ hat
weitere lange Zukunft =
Wien (OTS) - Am 1. Februar 1960 erschien die erste Ausgabe des
Pressedienstes AIZ - Agrarisches Informationszentrum. Seitdem
erschienen in diesen 60 Jahren 15.752 Ausgaben des AIZ; 54.657
Meldungen stehen in der seit 1. Jänner 2000 online gegangenen
Recherchedatenbank auf www.aiz.info digital zur Verfügung. "Es ist
das erste Mal, dass sich die land- und forstwirtschaftlichen
Spitzenorganisationen zusammenschließen, um gemeinsam über einen
Presse- und Informationsdienst den intensiven täglichen Kontakt zu
allen Wirtschaftszweigen zu pflegen und damit eine enge Verbindung
zwischen der landwirtschaftlichen und nichtlandwirtschaftlichen
Bevölkerung herzustellen", zitiert der Obmann des Vereins Agrarisches
Informationszentrum und Landwirtschaftskammer (LK)
Österreich-Generalsekretär Ferdinand Lembacher aus dem Vorwort der
Nummer 1 vom 1. Februar 1960. "Diese Programmatik des AIZ ist
aktueller denn je und ich denke, diese in Europa einmalige Stimme der
Land- und Forstwirtschaft hat als unabhängige Informationsplattform
eine weitere lange Zukunft vor sich und die Unterstützung ihrer
Trägerorganisationen verdient."
Das AIZ, so Lembacher, warte in seinem Jubiläumsjahr mit einer
Reihe weiterer Innovationen auf, nachdem seine Geschichte schon einen
rasanten technologischen Wandel vom Print- in das digital und online
stattfindende Zeitalter widerspiegelt. Er nennt unter anderem einen
2020 geplanten Infografik-Service, die Stärkung von Eigenrecherchen
angesichts immer volatilerer und liberalisierter Märkte, die alle
Beteiligten entlang der Wertschöpfungskette von agrarischer
Urproduktion bis zu Handel und Verarbeitung herausfordern, bis hin
zum jüngst gestarteten Facebook-Auftritt und der Social
Media-Kampagne "Wo kommt's her?". Damit wolle das AIZ der
Gesellschaft einen direkten, persönlichen und authentischen Einblick
in die österreichische Landwirtschaft geben sowie damit deren Chancen
und Position am Markt stärken. "So hieß es auch schon in der Nummer 1
des AIZ: Noch immer hat die Öffentlichkeit in ihrem Bewusstsein ein
verzerrtes Bild vom Bauerntum; vielfach ist es noch stark romantisch,
museal oder volkskundlich verankert. Darum wird es notwendig sein,
eine moderne Anschauung von dem im Laufe der letzten Jahrzehnte
soziologisch inzwischen verwandelten und umgeschichteten Stand des
Bauern und Landwirts zu vermitteln", schlägt Lembacher einen Bogen
von der Gründerzeit in die Gegenwart.
AIZ begleitete in 60 Jahren tiefgreifenden Wandel in Land- und
Forstwirtschaft
Das AIZ habe in diesen 60 Jahren mit seiner Berichterstattung
einen tiefgreifenden gesellschaftlichen, ökonomischen und politischen
Wandel in der Landwirtschaft begleitet: einen einschneidenden
Strukturwandel in der Land- und Forstwirtschaft, Veränderungen in der
innenpolitischen Ausrichtung der Agrarpolitik in Österreich, den
Beitritt Österreichs zur EU mit einer grundlegenden Neugestaltung der
Agrarmärkte sowie die folgenden Agrarreformen in der EU, die
Osterweiterung der Europäischen Union , die Liberalisierung der
Märkte und die aktuellen Herausforderungen durch Klimawandel und
geändertes Ernährungsbewusstsein. Das AIZ erreicht mit national und
international relevanter Information für und über die Landwirtschaft
Kunden wie allgemeine und fachspezifische Medien, Entscheidungsträger
in Politik, Interessenvertretung, Verwaltung und Wirtschaft sowie
Landwirte.
Vereinsträger wollen mit AIZ Instrument der Information,
Aufklärung und Beratung
Die Träger des Vereins, so seine Satzungen, sind dabei
übereingekommen, "durch Zusammenarbeit der Mitglieder und unter
Mitwirkung der zur Förderung der Land- und Forstwirtschaft berufenen
Körperschaften die agrarische Publizistik zu einem wirksamen
Instrument der Information, Aufklärung, Beratung und Werbung im
Interesse der Land- und Forstwirtschaft zu gestalten. Dem Verein
obliegt es auch, den Interessen der österreichischen Land- und
Forstwirtschaft in der nichtlandwirtschaftlichen Publizistik des In-
und Auslands in Wort und Bild Geltung zu verschaffen und für den
Absatz agrarischer Produkte zu werben", so Geschäftsführer Erich
Angerler. Die Satzungen sehen zur Erreichung des Vereinszwecks
praktisch alle publizistischen Mittel vor.
Medieninhaber, Herausgeber und Betreiber ist der Verein
Agrarisches Informationszentrum (AIZ), der sich am 15. Jänner 1959
konstituierte. Ihm gehören an: alle Landwirtschaftskammern in
Österreich, Österreichischer Raiffeisenverband, Land&Forst Betriebe
Österreich, Rübenbauernbund für Niederösterreich und Wien sowie Börse
für Landwirtschaftliche Produkte in Wien.
Die Verantwortlichen für 60 Jahre AIZ - Redaktion vielfach
ausgezeichnet
Nach dem Gründungsobmann Josef Kraus, dem ersten
Landwirtschaftsminister der Zweiten Republik, lenkten jeweils über
viele Jahre als Obmänner die Geschicke des AIZ:
Raiffeisen-Generalanwalt Rudolf Rasser (1966 bis 1981) sowie danach
die Generalsekretäre der Präsidentenkonferenz der
Landwirtschaftskammern (heute: Landwirtschaftskammer Österreich)
Ernst Brandstätter (1981 bis 1991), Alfred Fahrnberger (1991 bis
1996), August Astl (1996 bis 2016), Josef Plank (2016 bis 2018) und
seit 2018 Ferdinand Lembacher. Als Geschäftsführer zeichnete für die
wirtschaftliche Grundlage des AIZ in der Gründungsphase Anton Seisser
verantwortlich, ihm folgten von 1972 bis 1985 Josef Enigl, von 1985
bis 2010 Karl Guschlbauer und seit 2011 Erich Angerler, Leiter des
Referats Personal, Finanzen, Organisation, IT in der
Landwirtschaftskammer Österreich. Als Chefredakteure fungierten von
1960 bis 1985 Heinrich Hilpert, von 1985 bis 1990 Klaus Höglinger und
seit 1990 Christian Posekany.
Der Redaktion gehören zurzeit der ebenfalls langjährige
Mitarbeiter Franz Kamleitner sowie Karin Huber und Martina Wolf wie
auch Korrespondenten in Brüssel und Berlin an. Das
Redaktionssekretariat sowie die Verwaltung betreuen Gabriele Hummel
und Susanne Neubauer. Dem engagierten Redaktionsteam gelang es in den
vergangenen 60 Jahren dank seiner Kompetenz, den Meldungen des AIZ in
der Land- und Forstwirtschaft sowie weit darüber hinaus
Glaubwürdigkeit zu verleihen. Es betreut auch maßgeblich das
Webportal der Landwirtschaftskammern lk-online und bietet eine Reihe
publizistischer Dienstleistungen an. Das Redaktionsteam ist Träger
zahlreicher Auszeichnungen: So wurden aus dem aktuellen Team unter
anderem Posekany (2000) und Kamleitner (2008) mit dem Eduard
Hartmann-Preis ausgezeichnet, Posekany (2010) mit dem Barthold
Stürgkh-Preis der Land&Forst Betriebe Österreich sowie Wolf (2003)
mit der Josef Steiniger-Urkunde. (Schluss)
OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | AIZ






