Grüne Wirtschaft will bei Wirtschaftskammerwahl zweitstärkste Kraft werden

Jungwirth: „Wir brechen die Zweidrittelmehrheit des ÖVP-Wirtschaftsbunds“

Ökologie, Ökonomie und Soziales unter einen Hut zu bringen, ist die Aufgabe der Stunde, und das macht die Grüne Wirtschaft hervorragend.
Werner Kogler, Vizekanzler (Grüne)
Wir werden dafür sorgen, dass umweltschädigendes Verhalten ein Preispickerl bekommt und regionale Strukturen gestärkt werden. Denn wenn der Planet erst tot ist, brauchen wir auch über den Wirtschaftsstandort nicht mehr nachzudenken.
Sabine Jungwirth, Bundessprecherin Grüne Wirtschaft

Wien (OTS) - Von 2. bis 5. März sind bundesweit Wirtschaftskammerwahlen. Zum gestrigen Wahlauftakt der Grünen Wirtschaft im Wiener Filmquartier gab sich Bundessprecherin Sabine Jungwirth selbstbewusst. „Wir wollen zweitstärkste Kraft in der Kammer werden und die Zweidrittelmehrheit des ÖVP-Wirtschaftsbundes brechen. Dafür brauchen wir ein zweistelliges Ergebnis, und ich sage euch: Das schaffen wir!“, so Jungwirth vor mehr als 200 geladenen Gästen, darunter Vizekanzler Werner Kogler, Umweltministerin Leonore Gewessler, Klubofrau Sigrid Maurer und zahlreichen anderen Politiker*innen der Grünen sowie Pionier*innen der Grünen Wirtschaft wie der langjährige Bundessprecher Volker Plass.

Nie sei der Rückenwind für die Grüne Bewegung in Österreich größer gewesen, so Jungwirth: „Zum ersten Mal haben wir ein Regierungsprogramm mit einer deutlichen grünen Handschrift. Alleine in den 70 Seiten zum Klimaschutzpaket steckt ganz viel Wirtschaft drin. Im alten schwarz-blauen Programm war das Kapitel ,Umwelt´ hingegen magere fünf Seiten kurz.“

Die Zeit für eine nachhaltige Wirtschaftswende sei gekommen, betonte auch Vizekanzler Werner Kogler: "Ökologie, Ökonomie und Soziales unter einen Hut zu bringen, ist die Aufgabe der Stunde, und das macht die Grüne Wirtschaft hervorragend."

Die Grüne Wirtschaft hat im Regierungsprogramm mitverhandelt und wird die grünen Pflöcke jetzt in der Kammer vorantreiben, darunter:

  • Ein EPU- und KMU-Paket mit u.a. Verbesserung der sozialen Absicherung und steuerlichen Erleichterungen, etwa für den mobilen Arbeitsplatz
  • Maßnahmen in den Bereichen Regionalwirtschaft, Kreislaufwirtschaft und Reparaturwirtschaft
  • Spezifische Förderungen von Frauen im Unternehmertum
  • Vereinfachungen für Start-ups und Social Businesses

„Die Wirtschaftskammer ist ein wesentlicher Player in der Wirtschaftspolitik. Unsere Aufgabe ist es jetzt, auch die Kammer zu begrünen", so Jungwirth abschließend: "Wir werden dafür sorgen, dass umweltschädigendes Verhalten ein Preispickerl bekommt und regionale Strukturen gestärkt werden. Denn wenn der Planet erst tot ist, brauchen wir auch über den Wirtschaftsstandort nicht mehr nachzudenken. Die fossilen ÖVP-Kämmerer müssen sich jedenfalls warm anziehen.“

Die Grüne Wirtschaft ist im Jahr 2000 erstmals zu Wahlen in der Wirtschaftskammer angetreten und feiert heuer 20-jähriges Jubiläum. Seit dem Jahr 2005 ist die Grüne Wirtschaft bundesweit in Wirtschaftskammer-Gremien vertreten und hat ihr Wahlergebnis seit der Gründung konsequent ausgebaut. Bei der vergangenen WK-Wahl kam die Grüne Wirtschaft auf 9,1 Prozent der Stimmen. Bei der Wahl von 2. bis 5. März tritt die Grüne Wirtschaft bundesweit mit 1.500 Kandidaturen in den Fachgremien an.

SERVICE:

Die Bilder der Veranstaltung sind zur einmaligen medialen Verwendung unter Angabe des Credits über diesen Link abrufbar:

https://we.tl/t-Jt8Whg3D6E


Rückfragen & Kontakt:

Stefan Knoll
Öffentlichkeitsarbeit
Grüne Wirtschaft
stefan.knoll@gruenewirtschaft.at
+43 676 507 28 38

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | DGW0001