- 24.01.2020, 10:02:15
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Minus 30 Prozent – 2019 war deutlich weniger Falschgeld in Österreich im Umlauf
Hohe Sicherheitsstandards der Euro-Banknoten zeigen Wirkung
Utl.: Hohe Sicherheitsstandards der Euro-Banknoten zeigen Wirkung =
Wien (OTS) - Die Falschgeldstatistik der Oesterreichische
Nationalbank (OeNB) zeigt eine erfreuliche Entwicklung: Mit 7.977
gefälschten Banknoten wurden im Jahr 2019 um 31,8 Prozent weniger als
2018 aus dem Verkehr gezogen. Angesichts der 1,8 Mrd. Stk Banknoten
die 2019 auf Echtheit und Umlauffähigkeit geprüft wurden, ist das
Falschgeldaufkommen sehr gering. OeNB-Direktor DDr. Eduard Schock
erklärt: „Die hohen Sicherheitsstandards der Europa-Serie führen zu
einem starken Rückgang des Fälschungsaufkommens in Österreich, ein
erfreulicher Effekt der technischen Innovationen des Eurosystems.“
Falsche 50-Euro-Banknoten weiterhin auf Platz eins im
Fälschungs-Ranking
Den größten Anteil am sichergestellten Falschgeld hatte auch im Jahr
2019 mit 46,9 Prozent die 50-Euro-Banknote, gefolgt von der
20-Euro-Banknote mit 21,2 Prozent und der 100-Euro-Banknote mit 19,2
Prozent. Ausschlaggebend für den starken Rückgang bei den
Fälschungszahlen in Österreich sind eine Verringerung von EUR 50
Falsifikaten von 8.879 Stück (Zeitraum 2018) auf nunmehr 3.738 Stück
im Zeitraum 2019. Die von der Europäischen Zentralbank (EZB)
veröffentlichten Zahlen zeigen, dass auch im gesamten Euroraum der
größte Anteil an sichergestellten Fälschungen in der 2. Jahreshälfte
2019 auf die 50- und 20-Euro-Banknoten mit insgesamt rund 70%
entfallen. Insgesamt wurden im Euroraum im Jahr 2019 rund 559.000
Stück gefälschte Banknoten sichergestellt. Der Banknoten-Umlauf des
gesamten Eurosystems belief sich am 31.12.2019 auf rd. 1.292,7 Mrd.
EUR.
Wien auch 2019 Fälschungs-Hotspot
Der Schwerpunkt des österreichischen Falschgeldaufkommens lag
unverändert im Ballungsraum Wien mit 35,9 Prozent aller Fälschungen,
gefolgt von der Steiermark mit 14,2 Prozent sowie Niederösterreich
mit 11,7 Prozent. Gemeinsam kommen diese drei Bundesländer auf rd.
62% aller in Österreich sichergestellten Fälschungen.
Rückgang auch bei der Schadensumme
Der Schaden, der durch Fälschungen von Jänner bis Dezember 2019
entstanden ist, beträgt 551.950 EUR. Im gleichen Zeitraum 2018 waren
es 641.320 EUR. Das bedeutet ein Minus von 89.370 EUR (–13,9
Prozent).
Echtheit ist im Alltag leicht zu überprüfen
OeNB-Direktor Eduard Schock weist extra noch darauf hin, wie einfach
die Überprüfung der hochtechnischen Sicherheitsmerkmale für alle im
Alltag ist: „Die Euro-Banknoten sind jederzeit und ohne technische
Hilfsmittel mit den Prüfschritten FÜHLEN – SEHEN – KIPPEN auf ihre
Echtheit zu überprüfen.“ Die einzelnen Schritte sind ausführlich auf
der Website der OeNB erklärt.
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