Dringliche – Hammerschmid: Kinder brauchen Chancengerechtigkeit und modernste Pädagogik

SPÖ will nationalen Bildungskonvent

Wien (OTS/SK) - SPÖ-Bildungssprecherin Sonja Hammerschmid betonte einmal mehr Chancengerechtigkeit und modernste Pädagogik als Schlüssel für eine gute Bildungspolitik, die die Kinder und Jugendlichen in den Mittelpunkt stellt. In der Debatte zur Dringlichen Anfrage am Mittwoch im Nationalrat betonte die SPÖ-Abgeordnete die Prämisse „Jedem Kind alles zutrauen“. Die Schulen brauchen dafür die notwendigen Ressourcen, Autonomie und Know-how – „aber keine ideologisch gefärbten Debatten!“ Hammerschmid bekräftigte deshalb ihre Forderung nach und Einladung zu einem nationalen Bildungskonvent. ****

Unverständlich ist für Hammerschmid, dass der ÖVP-Bildungsminister meint, dass „die Wissenschaft sich nicht überall einmischen soll“ und er von den Vorschlägen und der Kritik von Ombudsfrau Wiesinger „irritiert“ sei. Hammerschmid: „Auf wen hören Sie dann? Wen nehmen Sie ernst? Die einzigen, die anscheinend bei Ihnen Gehör finden, sind die ÖVP-PR-Experten und Berater von Herrn Kurz.“

Gleichzeitig fehlen von Seiten der Regierung die Ideen und Vorschläge, wie flächendeckend eine gut funktionierende Schule gelingen kann – etwa durch ganztägige Betreuung. „Wo ist der Aufschrei, dass der Bildungsabschluss eines Kindes mehr über die Herkunft dieses Kindes verrät als über die Talente, welche dieses Kind hat?“

Und Hammerschmid weiter: „Wo ist der Aufschrei darüber, dass SchulleiterInnen einen gemeinsamen Ethikunterricht für alle fordern, aber man hier lieber auf die Bedürfnisse der katholischen Kirche hört?“, so die SPÖ-Abgeordnete mit Verweis auf Aussagen von Ombudsfrau Wiesinger. Die SPÖ sei jedenfalls für einen Ethikunterricht für alle ab der Sekundarstufe 1 – und nicht nur für jene, die sich von Religion abmelden. Hammerschmid brachte dazu auch einen Antrag ein. (Schluss) bj/ah

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