TV-Tipp: „Ein Dorf wehrt sich“ gegen die Vernichtung von Raubkunst durch die Nazis

Die wahre Geschichte von Altaussee in den letzten Kriegstagen 1945 als dramatischer Spielfilm mit Top-Besetzung am 11. Dezember, 20.15 Uhr, ORF 2

Wien (OTS) - Michelangelos „Brügger Madonna“, Caravaggios „David mit dem Haupt des Goliath“ oder der Genter Altar der van Eyck- Brüder sind nur drei von fast 5.000 historischen Kunstwerken, die auf Befehl Hitlers ab Jänner 1944 unter dem Decknamen „Sonderauftrag Linz“ im steirischen Altaussee gehortet wurden, um später das geplante „Führermuseum“ zu zieren. Gleichzeitig wird der Alpenort Rückzugsgebiet der letzten „100-prozentigen“ Nazis.

In dem vom FERNSEHFONDS AUSTRIA geförderten Fernsehfilm „Ein Dorf wehrt sich“ erzählt Regisseurin und Drehbuchautorin Gabriela Zerhau anhand der Geschichte zweier ungleicher Freunde und einer starken Frau von den dramatischen letzten Kriegstagen in Altaussee. Dabei werden Loyalität, Opportunismus und Zivilcourage als unterschiedliche Antworten auf menschliche Herausforderungen beleuchtet, die im Höhepunkt der Ereignisse auf dem Prüfstand stehen. Denn als die Alliierten näher rücken, wollen die Nazis die unschätzbare Raubkunst in die Luft jagen…

Mit Darstellern wie Fritz Karl, Brigitte Hobmeier, Harald Windisch, Verena Altenberger oder Philipp Hochmair erzählt die Ko-Produktion der Mona Film mit der deutschen Hager Moss Film die historischen und die menschlichen Seiten dieses Stückes österreichischer Kriegsgeschichte in Top-Besetzung. Zu sehen ist der Film am 11. Dezember um 20.15 Uhr auf ORF 2.

Ein Foto stellt Ihnen der FERNSEHFONDS AUSTRIA auf der Website der RTR-GmbH unter https://www.rtr.at/de/pr/PI09122019FFAT zum Download zur Verfügung.

Über den FERNSEHFONDS AUSTRIA

Der FERNSEHFONDS AUSTRIA, eingerichtet beim Fachbereich Medien der Rundfunk und Telekom Regulierungs-GmbH, ist die größte Förderstelle für Fernsehproduktionen in Österreich. Gefördert wird die Herstellung von Fernsehfilmen, -serien und -dokumentationen mit einem klar erkennbaren wirtschaftlichen Österreichbezug von Produktionsunternehmen mit einer Betriebsstätte oder Zweigniederlassung in Österreich. Das jährlich von der Bundesregierung zur Verfügung gestellte Budget beträgt 13,5 Mio. Euro. Weitere Informationen über den FERNSEHFONDS AUSTRIA unter www.fernsehfonds.at.

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