NÖ Christbaumsaison eröffnet: 223 Erzeuger garantieren rückverfolgbare, regionale Herkunft

Käufer setzen damit Zeichen für Umwelt, nachhaltige Produktion und Wertschöpfung am Land

St. Pölten (OTS) - Seit dem ersten Adventwochenende haben Niederösterreichs Christbaumhöfe wieder ihre Tore geöffnet. Am 12. Dezember folgen nun auch die Verkaufsstände in St. Pölten und Wien. Doch egal, ob man seinen Baum ab Hof oder am Stand kauft, seine Herkunft spielt bei beiden Varianten eine große Rolle. Sie bieten dem Konsumenten eine wertvolle Orientierungshilfe. "Unsere heimischen Christbaumbauern stehen für 1A-Qualität, nachhaltige Produktionsbedingungen, so wenige Transportkilometer wie nur möglich und für sympathische Handschlagqualität. Das kann ein Plastikbaum bei Weitem nicht bieten. Wem unsere Umwelt wichtig ist, der sollte also ganz klar auf die blau-gelbe Herkunftsschleife achten. Nur sie steht für die kontrollierte Herkunft der Christbäume", erklärt Bundesrätin Andrea Wagner, die als künftige Vizepräsidentin der Landwirtschaftskammer (LK) NÖ nominiert ist und wünscht den niederösterreichischen Christbaumbauern eine erfolgreiche Saison 2019. "Auf unsere Bäuerinnen und Bauern ist Verlass. Sie pflegen das ganze Jahr über ihre Bäume, um uns ein schönes, traditionsreiches Fest zu ermöglichen", so Wagner.

Top-Christbaumqualität trotz Trockenheit

Damit wir uns über die schönsten Bäume am Heiligen Abend freuen können, erfüllen die Christbaumbauern ein enormes Arbeitspensum, das heuer bereits zum dritten Mal in Folge von der trockenen Witterung geprägt war. Qualitätseinbußen bei den fertigen Bäumen sieht Franz Raith, Obmann der NÖ Christbaumbauern, keine: "Nordmanntannen sind Tiefwurzler und haben genügend Wasser für ein gesundes Wachstum bekommen. Die Christbäume verlieren also heuer nicht schneller ihre Nadeln oder sind schlecht gewachsen. Anders schaut das bei den jungen Bäumen aus, die erst in ein paar Jahren auf den Markt gekommen wären. Die Setzlinge hat es stark erwischt, aber trotzdem nicht so massiv wie im Vorjahr. Bei Bäumen zwischen vier und zehn Metern sind ebenfalls Ausfälle festzustellen."

Auch wenn der Klimawandel in den Christbaumkulturen angekommen ist, bleiben die niederösterreichischen Bauern am Ball. Sie pflanzen frische Setzlinge, sorgen für die beste Pflege und probieren immer wieder neue Wege aus. Über eine Million Christbäume aus Niederösterreich finden damit auch heuer wieder ihren Weg in die Privathaushalte.

20 Jahre gibt es niederösterreichische Christbäume für Soldaten im Friedenseinsatz

Aber nicht nur bei uns daheim, sondern auch im Ausland sorgen die Traditionsbäume "Made in NÖ" für Weihnachtsstimmung. "Mit den Adventkränzen und Christbäumen der niederösterreichischen bäuerlichen Produzenten bringen wir seit 20 Jahren unseren Soldatinnen und Soldaten - die in den Auslandsmissionen ihren Dienst versehen und die Weihnachtsfeiertage nicht bei ihrer Familie verbringen können - ein wertvolles und sehr geschätztes Stück Heimat in den Einsatzraum", ist Helmut Gekle, Oberstleutnant und Leiter Betreuung & Öffentlichkeitsarbeit/Auslandseinsatzbasis beim Österreichischen Bundesheer, stolz auf diese Zusammenarbeit mit den Christbaumbauern Niederösterreichs.

Hintergrundinfos rund um den Weihnachtsbaum

Der Lieblingsbaum der Österreicher ist eine 1,60 m große Nordmanntanne, für die Konsumenten im Schnitt 30 Euro ausgeben. Die Preise hängen vom Alter des Baumes, seiner Qualität und dem Verkaufsort ab. Die Durchschnittspreise für Bäume aus heimischer Produktion liegen pro Laufmeter bei Tannen zwischen 10 und 35 Euro, bei Fichten zwischen 4 und 8 Euro und bei Blaufichten bei 7 bis 14 Euro.

Zahlen zu Christbäumen aus Österreich

  • 73% der österreichischen Haushalte stellen einen Natur-Christbaum auf.
  • Knapp 90% der Christbäume sind aus heimischer Produktion (2,5 Mio. Stück).
  • 1,1 Mio. Bäume stammen aus Niederösterreich und bedeuten eine Wertschöpfung von 22 Mio. Euro für die Region.
  • Eine durchschnittliche Christbaumkultur in Niederösterreich ist einen Hektar groß.

Tipps für den Baumkauf

  • Schütteln: Ein frischer Baum verliert keine grünen Nadeln.
  • Kratzen: Ein Stück Rinde abkratzen - das Holz eines frischen Baumes ist darunter noch feucht.
  • Streicheln: Von innen nach außen über die Nadeln streichen - der frische Baum behält die Nadeln.
  • Die Herkunft: Durch die kurzen Transportwege sind heimische Christbäume frisch. Die Herkunft kann der Konsument an der Schleife und dem Gütesiegel der Produzenten erkennen. Es ist das einzige mit "kontrollierter" Herkunftsgarantie. (Schluss)

Rückfragen & Kontakt:

ARGE NÖ Christbaum- und Schmuckreisigproduzenten
Mag. Eva Lechner, BA
Mobil: 0664/1690703
E-Mail: weihnachtsbaum@lk-noe.at

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS | AIZ0001