• 06.12.2019, 11:33:39
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NÖ Christbaumsaison eröffnet: 223 Erzeuger garantieren rückverfolgbare, regionale Herkunft

Käufer setzen damit Zeichen für Umwelt, nachhaltige Produktion und Wertschöpfung am Land

Utl.: Käufer setzen damit Zeichen für Umwelt, nachhaltige Produktion
und Wertschöpfung am Land =

St. Pölten (OTS) - Seit dem ersten Adventwochenende haben
Niederösterreichs Christbaumhöfe wieder ihre Tore geöffnet. Am 12.
Dezember folgen nun auch die Verkaufsstände in St. Pölten und Wien.
Doch egal, ob man seinen Baum ab Hof oder am Stand kauft, seine
Herkunft spielt bei beiden Varianten eine große Rolle. Sie bieten dem
Konsumenten eine wertvolle Orientierungshilfe. "Unsere heimischen
Christbaumbauern stehen für 1A-Qualität, nachhaltige
Produktionsbedingungen, so wenige Transportkilometer wie nur möglich
und für sympathische Handschlagqualität. Das kann ein Plastikbaum bei
Weitem nicht bieten. Wem unsere Umwelt wichtig ist, der sollte also
ganz klar auf die blau-gelbe Herkunftsschleife achten. Nur sie steht
für die kontrollierte Herkunft der Christbäume", erklärt Bundesrätin
Andrea Wagner, die als künftige Vizepräsidentin der
Landwirtschaftskammer (LK) NÖ nominiert ist und wünscht den
niederösterreichischen Christbaumbauern eine erfolgreiche Saison
2019. "Auf unsere Bäuerinnen und Bauern ist Verlass. Sie pflegen das
ganze Jahr über ihre Bäume, um uns ein schönes, traditionsreiches
Fest zu ermöglichen", so Wagner.

Top-Christbaumqualität trotz Trockenheit

Damit wir uns über die schönsten Bäume am Heiligen Abend freuen
können, erfüllen die Christbaumbauern ein enormes Arbeitspensum, das
heuer bereits zum dritten Mal in Folge von der trockenen Witterung
geprägt war. Qualitätseinbußen bei den fertigen Bäumen sieht Franz
Raith, Obmann der NÖ Christbaumbauern, keine: "Nordmanntannen sind
Tiefwurzler und haben genügend Wasser für ein gesundes Wachstum
bekommen. Die Christbäume verlieren also heuer nicht schneller ihre
Nadeln oder sind schlecht gewachsen. Anders schaut das bei den jungen
Bäumen aus, die erst in ein paar Jahren auf den Markt gekommen wären.
Die Setzlinge hat es stark erwischt, aber trotzdem nicht so massiv
wie im Vorjahr. Bei Bäumen zwischen vier und zehn Metern sind
ebenfalls Ausfälle festzustellen."

Auch wenn der Klimawandel in den Christbaumkulturen angekommen
ist, bleiben die niederösterreichischen Bauern am Ball. Sie pflanzen
frische Setzlinge, sorgen für die beste Pflege und probieren immer
wieder neue Wege aus. Über eine Million Christbäume aus
Niederösterreich finden damit auch heuer wieder ihren Weg in die
Privathaushalte.

20 Jahre gibt es niederösterreichische Christbäume für
Soldaten im Friedenseinsatz

Aber nicht nur bei uns daheim, sondern auch im Ausland sorgen die
Traditionsbäume "Made in NÖ" für Weihnachtsstimmung. "Mit den
Adventkränzen und Christbäumen der niederösterreichischen bäuerlichen
Produzenten bringen wir seit 20 Jahren unseren Soldatinnen und
Soldaten - die in den Auslandsmissionen ihren Dienst versehen und die
Weihnachtsfeiertage nicht bei ihrer Familie verbringen können - ein
wertvolles und sehr geschätztes Stück Heimat in den Einsatzraum", ist
Helmut Gekle, Oberstleutnant und Leiter Betreuung &
Öffentlichkeitsarbeit/Auslandseinsatzbasis beim Österreichischen
Bundesheer, stolz auf diese Zusammenarbeit mit den Christbaumbauern
Niederösterreichs.

Hintergrundinfos rund um den Weihnachtsbaum

Der Lieblingsbaum der Österreicher ist eine 1,60 m große
Nordmanntanne, für die Konsumenten im Schnitt 30 Euro ausgeben. Die
Preise hängen vom Alter des Baumes, seiner Qualität und dem
Verkaufsort ab. Die Durchschnittspreise für Bäume aus heimischer
Produktion liegen pro Laufmeter bei Tannen zwischen 10 und 35 Euro,
bei Fichten zwischen 4 und 8 Euro und bei Blaufichten bei 7 bis 14
Euro.

Zahlen zu Christbäumen aus Österreich

• 73% der österreichischen Haushalte stellen einen Natur-Christbaum
auf.
• Knapp 90% der Christbäume sind aus heimischer Produktion (2,5 Mio.
Stück).
• 1,1 Mio. Bäume stammen aus Niederösterreich und bedeuten eine
Wertschöpfung von 22 Mio. Euro für die Region.
• Eine durchschnittliche Christbaumkultur in Niederösterreich ist
einen Hektar groß.

Tipps für den Baumkauf

• Schütteln: Ein frischer Baum verliert keine grünen Nadeln.
• Kratzen: Ein Stück Rinde abkratzen - das Holz eines frischen Baumes
ist darunter noch feucht.
• Streicheln: Von innen nach außen über die Nadeln streichen - der
frische Baum behält die Nadeln.
• Die Herkunft: Durch die kurzen Transportwege sind heimische
Christbäume frisch. Die Herkunft kann der Konsument an der Schleife
und dem Gütesiegel der Produzenten erkennen. Es ist das einzige mit
"kontrollierter" Herkunftsgarantie.
(Schluss)

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