- 06.12.2019, 10:13:25
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Greenpeace Sammelklage erreicht nach nur 24 Stunden über 1.000 KlägerInnen
Die erste öffentliche Sammelklage gegen klimaschädliches Recht startet erfolgreich in den ersten Tag, Österreichische BürgerInnen können sich bis Ende Jänner anschließen
Utl.: Die erste öffentliche Sammelklage gegen klimaschädliches Recht
startet erfolgreich in den ersten Tag, Österreichische
BürgerInnen können sich bis Ende Jänner anschließen =
Wien (OTS) - Die Umweltorganisation Greenpeace zeigt sich erfreut
über das hohe Interesse der Bevölkerung an der gestern präsentierten
Sammelklage. In nur 24 Stunden haben sich bereits 1.300 Kläger und
Klägerinnen angeschlossen. Im Zentrum der Klage steht die unfaire
Bevorteilung des klimaschädlichen Flugverkehrs gegenüber der Bahn.
Während grenzüberschreitender Bahnverkehr Umsatzsteuer zahlen muss,
sind internationale Flüge davon befreit. Gleiches gilt für die
Kerosinsteuer: Innerstaatliche Flüge sind davon befreit - dabei sind
Füge 31x schädlicher als der klimafreundliche Zug. Der Klage können
sich alle ÖsterreicherInnen anschließen, die privat mit der Bahn
fahren und von der Benachteiligung betroffen sind. Auf der Website
Klimaklage.at/Mitklagen können sich BürgerInnen in wenigen Minuten
digital der Klimaklage unter Vorweis einer ÖBB Vorteilscard / ÖBB
Österreichcard oder eines grenzüberschreitenden Zugtickets
anschließen. Neben Klimawissenschaftlerin Helga Kromp-Kolb hat auch
der renommierte Schauspieler und leidenschaftliche Klimaschützer
Cornelius Obonya die Sammelklage unterzeichnet.
“Uns haben in den letzten Monaten zahlreiche Anfragen erreicht, wie
man sich an der Klimaklage beteiligen kann. Die Menschen wollen nicht
mehr hilflos auf die Politik warten, die die drohende
Klimakatastrophe ignoriert. Dieser erste Tag hat unsere Erwartungen
trotzdem übertroffen, mit 1.300 KlägerInnen ist die Sammelklage schon
nach nur 24 Stunden zu einer Stimme geworden, die man nicht überhören
kann,” zeigt sich Adam Pawloff, Klimaexperte bei Greenpeace erfreut.
Bereits im August dieses Jahres präsentierte Greenpeace vier
KlägerInnen, die für den Klimaschutz vor Gericht gehen. Mit dabei
Autorin Chris Lohner, ADAMAH-Bio-Landwirt Gerhard Zoubek, Fridays For
Future-Aktivistin Veronika Winter, sowie Greenpeace CEE
Geschäftsführer Alexander Egit. Sie gehen gemeinsam gegen
klimaschädliche Gesetze und Verordnungen vor - darunter fallen die
Tempo 140 Erhöhung, die Kerosinsteuer-Befreiung und die
Umsatzsteuerbefreiung auf internationale Flüge. Letztere beide
Bestimmungen können ab sofort von allen ÖsterreicherInnen auf
www.klimaklage.at/Mitklagen eingeklagt werden. Die Klagen werden nach
der Unterstützungsphase beim Verfassungsgerichtshof per
Individualantrag eingebracht. Eine Klimaklage mit breiter
öffentlicher Beteiligung konnte in den Niederlanden Erfolge
verzeichnen: Der Klage wurde bereits in den ersten zwei Instanzen
Recht gegeben.
- Bildmaterial von der Pressekonfernz vom 5.12. finden Sie hier:
http://bit.ly/SammelklagePics
- Fact Sheet zur Klimaklage: http://bit.ly/GP_Sammelklage
- Website zur Klimaklage: #RECHTAUFZUKUNFT:
www.klimaklage.at/Mitklagen
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