600 Teilnehmer beim bundesweiten Bau-Lehrlings-Casting

Das mittlerweile 6. bundesweite Bau-Lehrlings-Casting ist erfolgreich über die Bühne gegangen - Die besten Teilnehmer werden so rasch wie möglich an regionale Baufirmen vermittelt

Wien (OTS) - Das nennt man dann wohl eine Punktlandung: exakt 600 interessierte Jugendliche haben heute die Chance wahrgenommen, sich für eine Baulehre zu präsentieren und ihr Talent unter Beweis zu stellen. Ziel des Castings ist es, den besten Teilnehmern eine Lehrstelle bei einer regionalen Baufirma zu ermöglichen. Die Jugendlichen konnten an verschiedenen Stationen ihre sportlichen, geistigen und praktischen Begabungen unter Beweis stellen.

Knapp über 100 Betriebe haben sich direkt an den BAUAkademie-Standorten in Kärnten, NÖ, OÖ, Salzburg, Tirol, Vorarlberg und Wien eingefunden (Casting-Termin in der Steiermark im Februar 2020, Anm.), um dort mögliche zukünftige Fachkräfte persönlich zu sichten. Einige Jugendliche erhielten bereits vor Ort eine Zusage für eine Lehrstelle. Als besonders beliebt erwies sich wieder das „Dating“-System, bei welchem sich Baufirma und Teilnehmer ein paar Minuten austauschten, ehe die Teilnehmer „einen Tisch“ weiterwanderten.

Die sieben BAUAkademien boten Teilnehmern, Lehrern und Eltern ein umfassendes Rahmenprogramm, welches u.a. Vorträge über Karrieremöglichkeiten am Bau, die Präsentation eines Lehrlingsvideos mittels Virtual Reality-Brille und sogar eine Kranfahrt umfasste. Besonders interessiert zeigten sich die Besucher an den Tablets mitsamt E-Learning-Programmen, welche heuer erstmals an Baulehrlinge im 2. Lehrjahr ausgegeben wurden und Baulehrlinge bei der Vorbereitung auf die Lehrabschlussprüfung unterstützen.

„Österreichs Bauwirtschaft braucht die besten Fachkräfte, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Mit dem Casting wollen wir die besten Nachwuchskräfte des Landes für eine Baulehre gewinnen“, so Bundesinnungsmeister Hans-Werner Frömmel.

Das Casting ist eine von vielen Maßnahmen der Bauwirtschaft, mit welchen Baufirmen in ihrer Nachwuchsförderung unterstützt werden. Weitere Initiativen bzw. Argumente für die Baulehre sind:

Digital & zukunftsfit: die Baulehre wird neu ausgerichtet

Mit dem Projekt „Baulehre 2020“ wurde die Lehrlings-Ausbildung neu ausgerichtet, um diese der modernen Berufswelt anzupassen. Das Ergebnis eines heuer vom BMDW kundgemachten Lehrberufspakets sind sechs neue Ausbildungsordnungen mit u.a. neuen Berufsbezeichnungen und einer vierjährigen Kaderlehre für zukünftige Führungskräfte am Bau.

Nicht nur inhaltlich, sondern auch bei der Wissensvermittlung setzt die Ausbildung auf Digitalisierung: Ende Oktober ist mit www.e-baulehre.at eine E-Learning Plattform online gegangen, welche neue Maßstäbe in der digitalen Wissensvermittlung setzt: über 60 Online-Kurse zur Vermittlung von Fachkenntnissen, knapp 90 Lehr-Videos zur Veranschaulichung der Fertigkeiten aus dem Lehrberuf und rund 2.900 Fragen zur Online-Wissensüberprüfung.

Auch im Hardware-Bereich wird aufgerüstet: seit 2019 erhalten Baulehrlinge im 2. Lehrjahr kostenlos ein Tablet mit Internet-Zugang und vorinstallierten e-learning-Programmen sowie weiteren Applikationen. Das Gerät kann nicht nur in der Schule, sondern auch in der Praxis, konkret auf der Baustelle, eingesetzt werden und in die EDV-Struktur des Lehrbetriebs eingebunden werden.

Mehr Infos zum Projekt Baulehre 2020 unter www.baudeinezukunft.at

Top bei internationalen Wettbewerben

Bei internationalen Wettbewerben spielt Österreichs Bau-Nachwuchs traditionell ganz vorne mit. Mit Gold und Silber bei den World Skills in Kazan/Russland im August 2019 durfte sich Österreichs Bauwirtschaft über Medaillen in beiden Bau-Kategorien freuen. Österreichs Hochbauer (Foto: Marc Berndorfer) holten in den letzten zehn Jahren insgesamt neun Skills-Medaillen. (PWK574)

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