• 08.11.2019, 09:49:49
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  • OTS0023

Ärztekammer: imh-Studie weiterer Beleg für Wiener Spitalskrise

Dramatische Situation in Gemeindespitälern - Weismüller: „Personalengpass ist Hauptgrund der Probleme“

Utl.: Dramatische Situation in Gemeindespitälern - Weismüller:
„Personalengpass ist Hauptgrund der Probleme“ =

Wien (OTS) - Die kürzlich veröffentlichte Studie der imh GmbH lässt
abermals die Alarmglocken in der Wiener Ärztekammer schrillen, denn
die Ergebnisse sind ein weiterer Beleg für die von der Ärzteschaft
bereits seit Langem berichteten Probleme im Wiener Spitalswesen. Für
Wolfgang Weismüller, Vizepräsident und Obmann der Kurie angestellte
Ärzte der Ärztekammer für Wien, muss Gesundheitsstadtrat Peter Hacker
nun „endlich reagieren“. ****

Die imh-Studie erhebt das Vertrauen der Mitarbeiter in ihr eigenes
Krankenhaus und beschreibt die größten Herausforderungen an das
Krankenhaus der Zukunft. Die Ergebnisse waren gemäß imh, dass die
ambulante Versorgung in Österreich „lückenhaft“ sei und
Nachsorgeeinrichtungen „fehlen“ würden. Außerdem sei Österreich als
Ganzes für den demografischen Wandel „nicht gerüstet“.

„Diese Ergebnisse zeigen abermals, wovor wir Ärztinnen und Ärzte
seit jeher warnen: Es gibt zu wenig Personal und es wird noch
schlimmer werden, wenn die Babyboomer-Generation das Pensionsalter
erreicht“, betont Weismüller. Die Studie bestätige damit die
derzeitige dramatische Situation in den Wiener Gemeindespitälern.

„Was muss noch passieren, bevor Gesundheitsstadtrat Peter Hacker
aktiv wird?“, fragt Weismüller, der seine Forderung nach einem
Krisengipfel zur Rettung des Wiener Gesundheitssystems und
insbesondere der Wiener KAV-Spitäler erneut bekräftigt. „Jeder Tag,
an dem die Stadt Wien untätig bleibt, wird das Problem nur noch
größer machen“. (ast)

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