Wirtschaftskammer-Wahl 2020 – Marcus Arige ist Spitzenkandidat des SWV Wien

Arige fordert Ende der Sparten in der WKÖ – Sozialdemokratischer Wirtschaftsverband Wien startet mit über 500 UnterstützerInnen in den Wahlkampf

Wien (OTS/SWV Wien) - Der Sozialdemokratische Wirtschaftsverband Wien (SWV Wien) geht mit einem neuen Spitzenkandidaten in die kommende Wirtschaftskammer-Wahl: Der 47-jährige Kommunikationsberater Marcus Arige wird die Wiener Liste der roten WirtschaftsvertreterInnen anführen. Mit ihm und Fritz Strobl als Präsidenten des SWV Wien sowie Geschäftsführerin Katharina Schinner ist der SWV Wien bestens für die WK-Wahl aufgestellt. ++++

"Es brodelt in der Wiener Wirtschaft. Unseren fleißigen Selbstständigen steht das Wasser bis zum Hals. Die Mieten steigen, die Steuern drücken und die Bürokratie wächst uns über den Kopf. Die Kammer schaut zu und tut nichts. Da wird sich einiges ändern müssen. Und dafür trete ich mit meinem neuen Team 2020 an", sagte Arige gestern, Mittwoch, vor 500 UnterstützerInnen beim Wahlauftakt des SWV Wien. Er fordert unter anderem, dass die Sparten in der Wirtschafskammer zu Gunsten der Fachgruppen abgeschafft werden.

"Die Kammer soll bei sich selbst sparen. Die Sparten können wir ersatzlos streichen, ohne dass sie irgendjemandem abgehen werden. Das freigewordene Geld kann eins zu eins in die Fachgruppen fließen. Die werden direkt gewählt und von denen haben die Selbstständigen auch realen Nutzen", fordert Arige, der seit 2014 auch Vizepräsident des SWV Wien ist.

Durch Reformen in der SVA will Arige den Druck auf EPU, Klein- und Mittelbetriebe lindern. "Wenn du als UnternehmerIn krank wirst, lebst du heute in Österreich von der Mindestsicherung. 30,53 Euro am Tag und davon müssen dann du, deine Familie und der Betrieb auskommen. Das ist eine Schande", so Arige, der neben einer Verdoppelung des Krankengelds auf 60 Euro am Tag auch ein Ende des Selbstbehalts bei Arztbesuchen fordert. Für eine echte Entlastung von Selbstständigen verlangt er, dass für monatliche Gewinne bis 1.000 Euro keine SVA-Beiträge zu zahlen sind.

Gerade in Zeiten ständig steigender Mieten braucht es Rechtsicherheit für Unternehmen. "Mietverträge unter drei Jahren Laufzeit gehören verboten, sonst steht man als UnternehmerIn immer mit einem Fuß auf der Straße", so Arige. Dasselbe gilt für Betriebsübergaben innerhalb der Familie. "Wenn die nächste Generation den Betrieb der Eltern übernimmt, dann müssen wir das unterstützen. Querschüsse durch einen gekündigten Mietvertrag sind das Letzte, was man in so einer Situation brauchen kann", erklärt der Spitzenkandidat des SWV Wien.

SWV-Wien-Präsident Fritz Strobl hob beim Wahlauftakt die Bedeutung des SWV Wien hervor: "Banken, Industrie und Großkonzerne können es sich einfach richten. Wir sind für die Ein-Personen-Unternehmen, für die Klein- und Mittelbetriebe da, wir vertreten ihre Interessen.“ Und weiter: "Wien muss ein Standort sein, wo es auf den Fleiß und auf den persönlichen Einsatz ankommt, nicht auf die fetteste Lobby."

SERVICE: Ein Pressefoto von Fritz Strobl und Marcus Arige steht als Download unter https://flic.kr/s/aHsmHUKVoW zur Verfügung.

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