• 24.09.2019, 15:11:50
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  • OTS0164

SPÖ fordert Mindestertragsgarantie für Betriebspensionen

SPÖ-Krainer: "Betriebliche Altersvorsorge darf kein unkalkulierbares Risiko sein, sie muss für die mehr als eine Million Versicherten Mindestertrag garantieren"

Utl.: SPÖ-Krainer: "Betriebliche Altersvorsorge darf kein
unkalkulierbares Risiko sein, sie muss für die mehr als eine
Million Versicherten Mindestertrag garantieren" =

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ spricht sich so wie die Arbeiterkammer
Oberösterreich für eine Mindestertragsgarantie für die
Betriebspensionen aus. SPÖ-Finanzsprecher Jan Krainer weist auf die
Zahlen der AK OÖ hin, wonach die für die Firmenpensionen zuständigen
fünf überbetrieblichen, privaten Pensionskassen 1,15 Milliarden Euro
Veranlagungsverluste auf Kosten von fast einer Million Versicherten
gemacht haben. Die SPÖ will wieder zurück zu einer Regelung mit einer
Mindestertragsgarantie. Die hat es bis 2003 gegeben und wurde damals
von Schwarz-Blau unter ÖVP-Kanzler Schüssel und FPÖ-Finanzminister
Grasser abgeschafft. ****

"Die betriebliche Altersvorsorge darf kein unkalkulierbares Risiko
sein, sie muss für die mehr als eine Million Versicherten einen
Mindestertrag garantieren", sagt der SPÖ-Finanzsprecher. Er
kritisiert schon seit langem, „dass die Pensionskassen ihren Gewinn
über die Gebühren garantiert bekommen, Türkis-Blau hat zudem die
Möglichkeiten für riskante Veranlagungen und damit Verluste stark
ausgeweitet - aber das gesamte Risiko tragen die Versicherten, nie
die Pensionskassen und ihre Mutterunternehmen.“

"Außerdem braucht es bessere Kostentransparenz", betont Krainer. Das
gilt insbesondere bei der Veranlagung und Aufschlüsselung der
Gesamtkostenquote und mehr Mitspracherecht der Berechtigten in den
Pensionskassen. (Schluss) sc/wf/mp

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