- 02.09.2019, 09:32:59
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Caritas: Sechs Monate nach Tropensturm Idai - die Menschen in Mosambik brauchen weiterhin unsere Hilfe!
Landau: „Nahrungsmittelverteilungen vor Ort retten Menschenleben. Die Bäuerinnen und Bauern können erst nächsten Frühling wieder ernten, bis dahin brauchen sie unsere Hilfe!“
Utl.: Landau: „Nahrungsmittelverteilungen vor Ort retten
Menschenleben. Die Bäuerinnen und Bauern können erst nächsten
Frühling wieder ernten, bis dahin brauchen sie unsere Hilfe!“ =
Wien (OTS) - Fotolink: https://bit.ly/30RM53u
Caritas Katastrophenhelfer Andreas Wenzel ist in Mosambik, in
Beira, telefonisch erreichbar und steht für Interviews zu Verfügung.
Wenn Papst Franziskus übermorgen in Mosambik landet, ist ein halbes
Jahr vergangen seitdem Zyklon Idai am 15. März 2019 und wenige Wochen
später Zyklon Kenneth das südafrikanische Land so schwer getroffen
haben: 1.000 Menschen starben damals bei den Naturkatastrophen.
In der betroffenen Region, rund um die Hafenstadt Beira, kämpfen die
Menschen nach wie vor ums Überleben. Die Zerstörung der Ernte durch
die Stürme und das Hochwasser im Frühjahr haben eine große
Versorgungslücke hinterlassen.
„Das Problem ist, dass vor sechs Monaten nicht nur die Ernte zerstört
wurde, sondern dass eine Aussaat gleich nach der Naturkatastrophe
nicht möglich war: Die Felder waren überschwemmt und es fehlte an
Saatgut, weil auch die Getreidespeicher zerstört waren“, erklärt
Caritas Katastrophenhelfer Andreas Wenzel, der seit fünf Monaten für
die Caritas Österreich in Beira die Hilfe koordiniert: „Die Menschen
brauchen noch immer unserer Unterstützung. Gemeinsam mit unseren
Partnern hier in Mosambik haben wir in den vergangenen Monaten vielen
Menschen durch Nahrungsmittelverteilungen geholfen. Wir schaffen es,
auch entlegene Orte zu erreichen. Wir helfen dort, wo die Not am
größten ist.“
Erste Ernte nach Zyklon Idai im Frühling 2020 erwartet
Neben Nahrungsmittelhilfe organisiert Andreas Wenzel aktuell die
Verteilung von landwirtschaftlichen Geräten und Saatgut.
„Rund um Beira beginnen die Bäuerinnen und Bauern jetzt damit, die
Felder für die Aussaat vorzubereiten. Wir unterstützen sie dabei,
auch mit Informationen zu landwirtschaftlichen Methoden“, erklärt
Andreas Wenzel. „Das Ausmaß der Zerstörung durch die Wirbelstürme und
die Wassermassen ist noch immer zu sehen. Trotz der Anstrengung von
allen hier in Mosambik in der Nothilfe braucht es weiter
internationale Unterstützung, um die Menschen vor einer
Hungerkatastrophe zu bewahren. Wir werden noch bis zur nächsten Ernte
im Frühling 2020 Lebensmittel verteilen müssen, um Menschenleben zu
retten.“
Caritas hilft 45.000 Menschen vor Ort
Gemeinsam mit Partnerorganisationen leistet die Caritas Hilfe vor
Ort. Mit der Unterstützung der österreichischen Spenderinnen und
Spender, aber auch durch die Austrian Development Agency sowie die
Aktion ORF Nachbar in Not, hat die Caritas Österreich bereits über
1.400.000 Euro für Soforthilfe und für erste Schritte in Richtung
Wiederaufbau für die betroffenen Regionen zur Verfügung gestellt.
Über 45.000 Menschen kann die Caritas mit ihren Partnern in Mosambik
konkret unterstützen.
„Ich bin froh und dankbar, dass das Außenministerium Gelder aus dem
Auslandshilfekatastrophenfonds für eine rasche Hilfe in Mosambik zu
Verfügung gestellt hat. Auch die Caritas kann dadurch gezielt helfen
und die Menschen dabei unterstützen, wieder auf eigenen Beinen zu
stehen“, betont Caritas Präsident Michael Landau: „Aber wir sehen:
Unsere Hilfe braucht noch einen langen Atem. Bitte helfen Sie mit –
jeder Euro zählt!“
Die Caritas bittet um Spenden für die Nothilfe in Mosambik:
www.caritas.at/mosambik
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