- 01.09.2019, 13:38:36
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Hammerschmid: Kürzungen beim Integrationstopf zurücknehmen – Mehr Schulsozialarbeiter und 100 zusätzliche Schulpsychologen
Wien (OTS) - „Der Rückgang um ein Drittel bei der Zahl der
SchulsozialarbeiterInnen durch die Kürzungen des Integrationstopfs
war leider erwartbar. Ein Drittel weniger SchulsozialarbeiterInnen
bedeutet, dass Türkis-Blau die Schulen angesichts wachsender
Herausforderungen nicht stärkt, sondern im Gegenteil sogar Ressourcen
weggenommen hat – obwohl erfolgreiche Länder wie Finnland zeigen,
dass Unterstützungspersonal sich gut auf Schulklima und Lernen und
auch die Bildungsergebnisse auswirkt“, so SPÖ-Bildungssprecherin
Sonja Hammerschmid am Sonntag. Sie fordert: „Die Herausforderungen
sind nicht kleiner geworden! Die Kürzungen aus dem Integrationstopf
müssen umgehend im nächsten Budget zurückgenommen werden“. Außerdem
braucht es 100 zusätzliche SchulpsychologInnen. ****
„Dass die Schulsozialarbeiter nun auch aus dem
Bildungsinvestitionsgesetz (BIG) finanziert werden können, wenn die
Länder mitzahlen, ist keinesfalls ein Ausgleich für das Streichen des
Integrationstopfes. Zum einen wird dadurch das Geld für die
notwendigen Ganztagsschulen – für die das BIG ja vorrangig gedacht
war – reduziert, zum anderen wird die Verantwortung auf die Länder
abgeschoben“, so Hammerschmid.
Die bildungspolitischen Top-Prioritäten aus Sicht Hammerschmids: ein
Rechtsanspruch auf einen Ganztagsschulplatz, die Umsetzung des
Chancenindex mit 5.000 zusätzlichen LehrerInnen für
„Brennpunktschulen“, mehr Unterstützung für die LehrerInnen und
Kinder durch speziell ausgebildetes Personal wie
SchulsozialarbeiterInnen, SprachlehrerInnen und SchulpsychologInnen.
(Schluss) ah
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