• 26.08.2019, 12:28:05
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Greenpeace: Regenwaldbrände im Amazonas müssen gestoppt werden

Umweltschutzorganisation hilft vor Ort - Auch Österreich muss Verantwortung wahrnehmen und bei AMA-Gütesiegel den Einsatz von Gentech-Soja aus dem Regenwald verbieten

Utl.: Umweltschutzorganisation hilft vor Ort - Auch Österreich muss
Verantwortung wahrnehmen und bei AMA-Gütesiegel den Einsatz
von Gentech-Soja aus dem Regenwald verbieten =

Wien (OTS) - Greenpeace veröffentlicht aktuelle Fotos der
katastrophalen Regenwaldbrände im Amazonas-Gebiet in Südamerika und
fordert die österreichische Regierung auf, ihre Verantwortung zu
übernehmen. Die Umweltschutzorganisation hilft vor Ort, die
Brandursachen zu bekämpfen und die Feuer zu beobachten und zu
dokumentieren. Seit Anfang des Jahres schlagen über 72.000 Feuer
große Schneisen in die grüne Lunge des Planeten. Auch Österreichs
Handelspolitik trägt hier die Verantwortung: Greenpeace fordert die
österreichische Regierung auf, alles zu unterlassen, was den Druck
auf den Regenwald erhöht. So muss beispielsweise der Import von
Regenwald-Soja für das staatliche AMA-Gütesiegel umgehend gestoppt
werden.

„Der Großteil der Brände wurde offenbar gezielt gelegt, um neue
Flächen für Rinderhaltung und den Anbau von Agrarprodukten zu
erschließen”, so Jens Karg, Agrarexperte von Greenpeace. Die Brände
bedrohen nicht nur die Menschen und Tiere vor Ort, sondern gefährden
das Klima weltweit. „Es geht um die Zukunft der Menschheit. Eine
weitere Zerstörung des Regenwaldes würde den gesamten Planeten
gefährden und das Klima zum Kippen bringen. Deshalb muss es eine
Gemeinschaftsaufgabe sein, diese fatale Entwicklung zu stoppen“, so
Karg.

Alleine von Januar bis August 2019 war die Zahl der Brände in der
Region um 145% höher als im gleichen Zeitraum 2018. Die Waldfläche,
die in den vergangenen Tagen niederbrannte, umfasst laut den
bolivianischen Behörden zumindest 950.000 Hektar - das entspricht der
Fläche von Kärnten. Auch Österreich erzeugt Druck auf den Regenwald.
Rund 500.000 Soja aus Übersee landen jährlich in Österreich über
350.000 davon sind gentechnisch verändert. „Das Gütesiegel der AMA
muss endlich garantieren, dass bei seinen Produkten keine
Gentech-Futtermittel aus Übersee zum Einsatz gekommen sind. Ein
österreichisches Siegel darf nicht länger mitverantwortlich für den
Raubbau am Regenwald sein” , so Karg.

Bildmaterial
finden Sie unter: http://bit.ly/33ZDSMs

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