Muchitsch: „1.700 Euro Mindestlohn richtiger Weg - von einem Vollzeitjob muss man leben können“

Wien (OTS/SK) - „SPÖ-Chefin Pamela Rendi-Wagner setzt sich für die Menschen ein, die jedes Monatsende kämpfen, mit ihrem hart verdienten Geld auszukommen. Im Gegensatz zu ihr setzen sich andere Parteichefs für die ein, die sich’s richten und Millionen an Parteien spenden können“, zeigt sich SPÖ-Sozialsprecher Josef Muchitsch über den Vorstoß von Rendi-Wagner nach einem österreichweiten Mindestlohn von 1.700 Euro und einer Steuerbefreiung bis zum Monats-Bruttoeinkommen von 1.700 Euro begeistert. Hier sind jene Branchen betroffen, wo kein Kollektivvertrag gilt bzw. die Wirtschaft bis dato ein schnelleres Erreichen von 1.700 Euro im Monat bei KV-Verhandlungen blockiert hat. „51 Prozent der ÖsterreicherInnen kommen am Monatsende mit ihrem Geld nicht aus. Und, das obwohl sie hart arbeiten und mit ihren Familien jeden Euro dreimal umdrehen. Da gehört rasch etwas getan. Von einem Vollzeitjob muss man auch leben können“, so Muchitsch. ****

Teure Lebensmittel und zusätzliche steigende monatliche Belastungen beanspruchen einen immer größeren Anteil des monatlichen Einkommens – zum Leben bleibt immer weniger. „Deshalb ist das Arbeits- und Gehaltspaket der SPÖ der goldrichtige Weg, mit dem sich arbeiten in Zukunft mehr auszahlt“, so Muchitsch.

Die SPÖ will einen Mindestlohn von 1.700 Euro österreichweit, und als ersten Schritt kann man den Mindestlohn im öffentlichen Dienst sofort umsetzen. Weiters will die SPÖ für kleine Einkommen den Sozialversicherungsbonus in Form einer Steuergutschrift um 300 Euro sofort erhöhen und nicht – wie das die Kurz-ÖVP und FPÖ wollen - erst im Jahr 2021. Der Staat ersetzt diesen Entfall den Sozialversicherungen. „Wir werden im Parlament Überzeugungsarbeit leisten, dass das schneller geht und diese erste Etappe der Steuerreform schon mit 1.1.2020 in Kraft tritt“, so Muchitsch.

„1.700 Euro Mindestlohn pro Monat steuerfrei und das Vorziehen des SV-Bonus sind Maßnahmen, die schnell und treffsicher wirken. Davon würden 7 Millionen ÖsterreicherInnen profitieren. Für die vielen, die jeden Tag für wenig arbeiten und nicht für die wenigen, die so viel haben, dass sie nicht wissen, was tun damit“, so der SPÖ-Sozialsprecher abschließend. (Schluss) up/sl

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