Maklergebühren - Leichtfried: "Stunde der Wahrheit bei Nationalratssitzung im September"

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ forderte schon seit langem, dass die Maklergebühren vom dem bezahlt werden, der den Makler beauftragt. Heute hat sich auch die ÖVP dieser Forderung angeschlossen. Der stellvertretende SPÖ-Klubvorsitzende Jörg Leichtfried will jetzt sofort Nägel mit Köpfen machen. Der Antrag der SPÖ für eine Änderung des Maklergesetzes ist seit langem im Bautenausschuss des Nationalrats, bisher wurde er von ÖVP und FPÖ blockiert. Die SPÖ will den Antrag jetzt im September auf die Tagesordnung bringen und beschließen. ****

Leichtfried spricht von einem Lackmustest für die ÖVP. "Wir werden sehen, ob die ÖVP wirklich von ihrer mieterfeindlichen Politik abgehen will", sagt der stv. SPÖ-Klubobmann.

Denn zum Schluss geht es um sehr viel Geld für Wohnungsuchende. "Gerade junge Familien tun sich wegen den hohen Mieten schwer, überhaupt eine Wohnung zu finden. Dann kommen noch die Kosten dazu für einen Makler, der in aller Regel vom Vermieter beauftragt wird und von den Mietern gezahlt werden muss".

Zum Vergleich: Im Zeitraum von September 2010 bis dato wurden insgesamt rund 560.000 Wohnungen über Makler neu vermietet. Wenn man hier Durchschnittswerte für Nettomieten plus Betriebskosten sowie Wohnungsgröße (73m2) heranzieht, wären das für diese neun Jahre 981 Millionen Euro.

Leichtfried: "Die ÖVP-Blockade hat die Wohnungssuchenden seit 2010 fast eine Milliarde Euro gekostet. Damit muss jetzt Schluss sein. Bei der Nationalratssitzung im September kommt die Stunde der Wahrheit." (Schluss) up/wf/mp

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