• 20.08.2019, 12:50:07
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Maklergebühren - Leichtfried: "Stunde der Wahrheit bei Nationalratssitzung im September"

Wien (OTS/SK) - Die SPÖ forderte schon seit langem, dass die
Maklergebühren vom dem bezahlt werden, der den Makler beauftragt.
Heute hat sich auch die ÖVP dieser Forderung angeschlossen. Der
stellvertretende SPÖ-Klubvorsitzende Jörg Leichtfried will jetzt
sofort Nägel mit Köpfen machen. Der Antrag der SPÖ für eine Änderung
des Maklergesetzes ist seit langem im Bautenausschuss des
Nationalrats, bisher wurde er von ÖVP und FPÖ blockiert. Die SPÖ will
den Antrag jetzt im September auf die Tagesordnung bringen und
beschließen. ****

Leichtfried spricht von einem Lackmustest für die ÖVP. "Wir werden
sehen, ob die ÖVP wirklich von ihrer mieterfeindlichen Politik
abgehen will", sagt der stv. SPÖ-Klubobmann.

Denn zum Schluss geht es um sehr viel Geld für Wohnungsuchende.
"Gerade junge Familien tun sich wegen den hohen Mieten schwer,
überhaupt eine Wohnung zu finden. Dann kommen noch die Kosten dazu
für einen Makler, der in aller Regel vom Vermieter beauftragt wird
und von den Mietern gezahlt werden muss".

Zum Vergleich: Im Zeitraum von September 2010 bis dato wurden
insgesamt rund 560.000 Wohnungen über Makler neu vermietet. Wenn man
hier Durchschnittswerte für Nettomieten plus Betriebskosten sowie
Wohnungsgröße (73m2) heranzieht, wären das für diese neun Jahre 981
Millionen Euro.

Leichtfried: "Die ÖVP-Blockade hat die Wohnungssuchenden seit 2010
fast eine Milliarde Euro gekostet. Damit muss jetzt Schluss sein. Bei
der Nationalratssitzung im September kommt die Stunde der Wahrheit."
(Schluss) up/wf/mp

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