• 31.07.2019, 10:31:20
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Andreas Knapp wird neuer Generalsekretär Internationale Programme in der Caritas Österreich

Landau: „Mit Andreas Knapp gewinnen wir einen ausgewiesenen Experten in den Bereichen EZA und Humanitäre Hilfe. Ich freue mich sehr auf eine gute Zusammenarbeit!“

Utl.: Landau: „Mit Andreas Knapp gewinnen wir einen ausgewiesenen
Experten in den Bereichen EZA und Humanitäre Hilfe. Ich freue
mich sehr auf eine gute Zusammenarbeit!“ =

Wien (OTS) - Fotos, Credit Caritas: https://bit.ly/2MtvXR9

Der gebürtige Tiroler, DI Andreas Knapp, wurde von der Konferenz der
Österreichischen CaritasdirektorInnen einstimmig zum Nachfolger von
Christoph Schweifer gewählt, der mit Ende August auf eigenen Wunsch
die Caritas verlässt. Knapp beginnt seine Funktion als
Generalsekretär für Internationale Programme der Caritas Österreich
am 1. Oktober 2019.

Professionalität und christliches Menschenbild

„Andreas Knapp konnte in einem mehrstufigen Bewerbungsverfahren mit
seinem fachlichen Wissen, seiner langjährigen breiten Berufserfahrung
und seinem ethisch-christlich fundierten Menschenbild überzeugen. Ich
freue mich sehr, dass wir für diese zentrale Führungsfunktion einen
exzellenten Experten aus den Bereichen der Humanitären Hilfe und auch
der Entwicklungszusammenarbeit gewinnen konnten“, betont Caritas
Präsident Michael Landau.

Andreas Knapp (geboren 1971, verheiratet und Vater von drei Kindern)
stammt aus Absam (bei Hall in Tirol). Er maturierte am Gymnasium der
Franziskaner in Hall und studierte Kulturtechnik und Wasserwirtschaft
an der Universität für Bodenkultur in Wien. Knapp verfügt über mehr
als 20 Jahre Berufserfahrung in der Humanitären Hilfe mit
Langzeitaufenthalten etwa in Uganda, Äthiopien, Kenia und Nepal.

Not sehen und handeln weltweit

In den vergangenen Jahren leitete Knapp die UNICEF-Wasserprogramme in
Syrien. „Dass Wasser als Waffe eingesetzt wird, ist leider eine
traurige Wahrheit. Am ersten Tag meines Einsatzes war ich mit der
absichtlichen Ableitung der Quellen für die syrische Hauptstadt
Damaskus konfrontiert. Mehr als vier Millionen Menschen waren für
einige Tage ohne Wasser“, berichtet der ehemalige UNO-Mitarbeiter,
der auch für die Weltbank, für österreichische Hilfsorganisationen
sowie die Austrian Development Agency beruflich engagiert war. Knapp:
„Ich freue mich auf die neue Herausforderung. Die Caritas verfügt
über ein internationales Netzwerk und ein hohes Maß an Expertise im
Bereich der Nothilfe und der Entwicklungszusammenarbeit. Gemeinsam
mit den Kolleginnen und Kollegen in den diözesanen
Caritas-Organisationen sowie den MitarbeiterInnen der
Österreichischen Caritaszentrale möchte ich dem Leitbild der Caritas
entsprechend Not sehen und handeln.“

Schwerpunkte in der Caritas-Auslandshilfe

Die Auslandshilfe der Österreichischen Caritas engagiert sich im
Kampf für eine Zukunft ohne Hunger, in Projekten für Kinder und
Jugendliche sowie in der Humanitären Hilfe.
In 513 Projekten der Caritas-Auslandshilfe in Afrika, Asien,
Lateinamerika und den ärmsten Ländern Europas leisten Helferinnen und
Helfer rasche Nothilfe und sorgen für langfristige Existenzsicherung.
In der Nothilfe werden Menschen so rasch wie möglich mit Trinkwasser
und Nahrungsmitteln versorgt. Gleichzeitig arbeitet die Caritas in
derzeit 50 Projekten an der langfristigen Bekämpfung des Hungers.
Kleinbäuerinnen und –bauern erhalten Saatgut, Geräte und Nutztiere
und werden in Anbau-, Lagerungsmethoden und in Vermarktung geschult.

Neben der Hungerhilfe steht die Arbeit für Kinder in Not im Zentrum
der Caritas-Arbeit. Bildung ist der beste Weg aus der Armut und
ermöglicht chancenreiches Aufwachsen. Jedes Kind muss lernen dürfen –
egal, wo und unter welchen Umständen es lebt. Mit Hilfe der
Spenderinnen und Spender aus Österreich kann die Caritas Kindern in
der Ukraine, in Jordanien oder im Südsudan, deren Alltag von Armut
und Grausamkeit geprägt ist, die Krieg und Gewalt oft schutzlos
ausgeliefert sind, das geben, was sie am dringendsten brauchen: ein
sicheres und warmes Zuhause, liebevolle Betreuung, Bildung und
genügend zu essen.

Egal, ob bei Hungersnöten oder in Kriegsregionen: durch ihr
internationales Netz kann die Caritas im Notfall sofort helfen.
Möglich ist dies durch Partner vor Ort und durch die bestehenden
pfarrlichen Strukturen. Die Caritas-HelferInnen kennen die Menschen,
deren Nöte und konkreten Bedürfnisse. So kann die Caritas auch dann
noch helfen, wenn andere Hilfsorganisationen ihre Arbeit bereits
einstellen mussten.

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | OCZ

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