FPÖ-Vilimsky: ÖVP voll auf Kurs Schwarz-Grün

Kogler statt Kickl bedeutet 180-Grad-Wende bisheriger Politik

Wien (OTS) - Der heutige Auftritt von ÖVP-Chef Sebastian Kurz bei OE24 lässt für FPÖ-Generalsekretär Harald Vilimsky nur einen Schluss zu: „Die ÖVP verlässt den von ihr selber plakatierten Weg und ist mit Vollgas in Richtung Schwarz-Grün unterwegs. Anders kann ich mir nicht erklären, dass Kurz zwar die Verdienste von Innenminister Herbert Kickl in der türkis-blauen Regierung lobt, ihn wenige Minuten später aber in einer allfälligen Neuauflage von Türkis-Blau von allen Regierungsämtern ausschließt. Das ist weder sachlich nachvollziehbar, noch logisch und ist damit eine Vorleistung für Schwarz-Grün. Grüne Politik mit einem Vizekanzler Werner Kogler ist für die ÖVP offenbar kein Problem. Diese 180-Grad-Kehrtwende, die Kurz hier offenbar einschlägt, kann nur der Wähler mit einer Stimme für die FPÖ stoppen.“

Damit drohen neue Klima-Steuern, eine weitere Belastung der Autofahrer, schrankenlose Zuwanderung und eine EU-Politik, bei der Österreich unter die Räder kommt. Keine Rede mehr von weniger Steuern für die Österreicherinnen und Österreicher, einer Rückverlagerung von Kompetenzen aus Brüssel nach Österreich oder auch einer restriktiven Zuwanderungs- und Asylpolitik. „Nur eine starke FPÖ kann diese Kehrtwende verhindern und die in einer satten Mehrheit der Bevölkerung bevorzugte Regierungslinie weiterführen“, so Vilimsky.

Erstmals bestätigte Altkanzler Kurz im Interview in der Zeit im Bild 2 auch, dass es der ÖVP offenbar gar nicht so sehr um die Person von Herbert Kickl geht. Kurz unterstrich, dass in einer allfälligen Neuauflage von Türkis-Blau er nicht vorhabe, den Freiheitlichen wieder die Verantwortung im Innenministerium zu übertragen. Harald Vilimsky: „Die ÖVP spricht immer nur vom Innenministerium. Was hat die ÖVP dort zu verstecken? Auf diese Fragen hätten die Wähler gerne antworten.“

Der ÖVP attestiert Vilimsky eine spürbare Panik. Kein Wunder, liefert die Volkspartei aktuell doch eine Panne nach der anderen: merkwürdige Segnung für den Altkanzler in der Stadthalle, ein Dementi von Mails, die gar niemand kennt, Untersuchungen gegen ÖVP-nahe Vereine, von denen einer gleich aufgelöst wird und zuletzt die merkwürdige Schredder-Aktion. „Es ist ordentlich Sand im Getriebe der ÖVP“, fasst Harald Vilimsky zusammen, der auch klarstellt: „Wir werden uns davon nicht anstecken lassen und gehen unseren klaren, geraden Weg. Die Wähler - wie in jüngsten Umfragen zu sehen ist - wenden sich von Kurz erstmals wieder ab. Kurz ist ohne FPÖ so attraktiv wie ein Bodybuilder ohne Muskulatur.“

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