• 29.07.2019, 10:44:38
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  • OTS0047

Bundesministerin Stilling: Frauen besser informieren, welche Auswirkungen Lebensentscheidungen auf Pensionsansprüche haben

Projekt zur Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit von Frauen und Pensionsbroschüre neu aufgelegt

Utl.: Projekt zur Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit von
Frauen und Pensionsbroschüre neu aufgelegt =

Wien (OTS) - Der heutige Tag verdeutlicht die hohen
Pensionsunterschiede zwischen Frauen und Männern sehr drastisch. Ab
dem heutigen Tag haben Männer bereits das an Pension bekommen, worauf
Frauen bis Ende des Jahres warten müssen.

Leider verringert sich diese Pensionslücke nur sehr langsam. Die
Gründe sind vielfältig: Frauen unterbrechen ihre Erwerbstätigkeit
aufgrund von Kinderbetreuungspflichten bzw. zur Pflege von
Angehörigen deutlich öfter als Männer. Sie arbeiten vielfach aus
diesen Gründen oft lange Zeit in Teilzeit und selbst wenn sie
Vollzeit arbeiten, verdienen sie weniger als Männer in vergleichbaren
Funktionen und Positionen.

Um Frauen künftig besser vor Altersarmut zu schützen, hat das
Bundeskanzleramt auf Initiative der Bundesministerin für Frauen,
Familien und Jugend, Ines Stilling, gemeinsam mit dem
Bundesministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und
Konsumentenschutz und weiteren Projektpartnern das von der
EU-kofinanzierte Projekt „TRAPEZ – transparente Pensionszukunft.
Sicherung der ökonomischen Unabhängigkeit von Frauen im Alter“
(https://www.trapez-frauen-pensionen.at/) ins Leben gerufen.

„Österreich gehört zu den Ländern in der EU, in denen die
geschlechtsspezifischen Pensionsunterschiede am größten sind. Mein
Ziel ist es daher, Frauen besser zu informieren, welche Auswirkungen
ihre Lebensentscheidungen auf die eigenständige finanzielle
Absicherung im Alter haben“, sagte Bundesministerin Ines Stilling
anlässlich des heutigen Equal Pension Day, der vom Städtebund und der
Stadt Wien für Österreich berechnet wird.

Ein wesentliches Ziel von TRAPEZ ist es, gemeinsam mit Betrieben und
dem abz*austria Handlungsmöglichkeiten zu erarbeiten, wie Unternehmen
ihre weiblichen Beschäftigten am besten über Pensionsansprüche und
die Folgen von Karriereentscheidungen informieren können. Zudem
werden von der Forschungs- und Beratungsstelle Arbeitswelt (FORBA)
und dem Österreichischen Institut für Wirtschaftsforschung (WIFO)
vertiefte Analysen zu den Pensionsunterschieden durchgeführt.

„Die geschlechterspezifischen Unterschiede bei den Pensionen
erschweren die eigenständige wirtschaftliche Absicherung und führen
auch zu einer erhöhten Armutsgefährdung von Frauen im Alter. Ich
würde mir wünschen, dass die nächste Bundesregierung weiter einen
Fokus auf dieses wichtige Thema legt. Die Zeit der Übergangsregierung
möchte ich für Bewusstseinsbildung und Informationsarbeit zur
Stärkung der wirtschaftlichen Unabhängigkeit von Frauen nützen“, so
Stilling.

Die Projekt-Website https://www.trapez-frauen-pensionen.at/ ist seit
wenigen Tagen online. Im Rahmen des Projekts TRAPEZ wurde die
Broschüre „Frauen und Pensionen. Wie Lebensentscheidungen die
Absicherung im Alter beeinflussen“ neu aufgelegt, die auch an
frauenspezifische Beratungsstellen verteilt werden wird. Die
Pensionsbroschüre und ein kurzer Informationsfolder können über
[email protected] bestellt werden und sind über
https://www.frauen-familien-jugend.bka.gv.at/ als Download abrufbar.

Bilder von diesem Termin sind über
http://fotoservice.bundeskanzleramt.at/ kostenfrei abrufbar.Armu

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