• 26.07.2019, 12:21:16
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  • OTS0068

Korrektur OTS0029:Ausgabe der neuen Euro-Banknoten erfolgreich abgeschlossen

Die ES2-Serie ist komplettiert – OeNB-Falschgeldstatistik für das 1. Halbjahr 2019

OTS0029 - Korrektur Infografik richtige Anzahl
gefälschter Banknoten 1. Halbjahr 2018: 5.938 Stück

Utl.: Die ES2-Serie ist komplettiert – OeNB-Falschgeldstatistik für
das 1. Halbjahr 2019 =

Wien (OTS) - Richtigstellung: Die Anzahl der im 1. Halbjahr 2018
sichergestellten Fälschungen betrug 5.938 Stück und nicht wie in der
Infografik irrtümlich angegeben 5.939 Stück. Deshalb beträgt der
Rückgang im 1. Halbjahr 2019 richtig 1.543 Stück.

Ausgabe der neuen Euro-Banknoten erfolgreich abgeschlossen

Die ES2-Serie ist komplettiert – OeNB-Falschgeldstatistik für das 1.
Halbjahr

Am 28. Mai 2019 wurden die letzten beiden Euro-Banknoten – 100-Euro
und 200-Euro-Banknoten – der zweiten Euro-Banknotenserie (ES2)
erfolgreich in Umlauf gebracht. Der Erfolg manifestiert sich in der
jüngsten Falschgeldstatistik, die einen starken Rückgang um 26
Prozent (–1.543 Fälschungen) für das 1. Halbjahr 2019 auf 4.395
Fälschungen im Vergleich zum 1. Halbjahr 2018 ausweist.

OeNB-Direktor Eduard Schock zeigt sich erfreut: „Mit Ausgabe der 100-
und 200-EUR-Banknoten Ende Mai 2019 konnte ein äußerst komplexes und
umfangreiches Projekt zu einem erfolgreichen Abschluss gebracht
werden. Die Euro-Banknoten der zweiten Serie sind ein
High-Tech-Produkt, das aufgrund der umfangreichen Forschungsarbeit zu
den qualitativ hochwertigsten bzw. fälschungssichersten Banknoten
weltweit gehört.“ Ein innovatives Beispiel dafür ist das
Satelliten-Hologramm auf den 100- und 200-Euro-Banknoten. Durch
Kippen der Banknote bewegen sich ganz oben im Folienstreifen
€-Symbole um die Wertzahl. Ein positiver Effekt zeigt sich auch in
der geringen Fälschungszahl für das 1. Halbjahr 2019. Bei einem
Umlauf von geschätzten 620 Mio Stück Euro-Banknoten in Österreich
wurden lediglich 4.395 Fälschungen sichergestellt.

Die neuen Banknoten wurden schrittweise in den letzten Jahren
eingeführt. Beginnend im Jahr 2013 startete die Ausgabe der
5-Euro-Banknoten, gefolgt von den 10-Euro-Banknoten 2014 sowie der
20- und 50-Euro-Banknoten in den Jahren 2015 und 2017. Auf Beschluss
der Europäischen Zentralbank (EZB) wurde keine zweite Serie der
500-Euro-Banknote eingeführt, sie bleibt jedoch gesetzliches
Zahlungsmittel.

Fälschungen in Österreich rückläufig

Ein Vergleich mit dem 1. Halbjahr 2018 (5.938 Stück) zeigt einen
hohen Rückgang: In Österreich ist die 50-Euro-Banknote mit 2.324
(52,9 Prozent) sichergestellten Stück die nach wie vor am häufigsten
gefälschte Euro-Banknote. Es folgen – analog zum Vergleichszeitraum
des Vorjahres – die 20-Euro-Banknote (19,6 Prozent) und die
100-Euro-Banknote (19,2 Prozent).

Wie auch schon in den Vorjahren gab es die meisten Fälschungen in
Wien (31,9 Prozent), gefolgt von der Steiermark (15,1 Prozent),
Salzburg (12,8 Prozent) und Niederösterreich (11,1 Prozent).

FÜHLEN – SEHEN – KIPPEN

Auch ohne jegliche technischen Hilfsmittel lässt sich die Echtheit
einer Euro-Banknote durch Anwendung der drei bekannten Prüfschritte
FÜHLEN – SEHEN – KIPPEN jederzeit einfach überprüfen. Die OeNB bietet
darüber hinaus auch Schulungsmaßnahmen für Bargeld-Fachkräfte an.
Details dazu finden sich unter
www.oenb.at/Bargeld/Falschgeld/Schulungen.html

Bild(er) zu dieser Aussendung finden Sie im AOM / Originalbild-Service
sowie im OTS-Bildarchiv unter http://bild.ots.at

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