• 05.07.2019, 22:00:17
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  • OTS0145

Oö. Volksblatt: "In Linz beginnt's" (von Markus EBERT)

Ausgabe vom 6. JUli 2019

Utl.: Ausgabe vom 6. JUli 2019 =

Linz (OTS) - Irgendwie wird man den Verdacht nicht los, dass im
Linzer Rathaus eigenartige Zustände herrschen. Egal, ob es um die
Swap-Affäre geht, um die verschlampte Bearbeitung von
Verwaltungsstrafen oder nun um seltsame Vorgänge rund um das
Meldewesen: Überall, wo es nach Missständen riecht, riecht es auch
nach politischer Untätigkeit, nach Nicht-Wissen (oder
Nicht-Wissen-Wollen), nach Managementfehlern und nach einem starken
Hang zur Vertuschung und zum Durchtauchen.
Beim Swap will keiner der damals politisch Verantwortlichen (nur zur
Erinnerung: alles Rote) gewusst haben, wie die fatale
Kurs-Zins-Spekulation auf den Schweizer Franken überhaupt zustande
gekommen ist, die die Landeshauptstadt noch ins gröbste finanzielle
Unglück stürzen könnte. In der Aktenaffäre habe der Rechnungshof ein
„Versagen der verantwortlichen Politik und der Spitzenbeamten“
ausgemacht, wie der Vorsitzende des Landtags-Kontrollausschusses,
Gottfried Hirz, konstatierte. Und jetzt gibt es zwar jede Menge
Fragen zur Anzeigen-Explosion, aber vom Bürgermeister darauf im
Gemeinderat keine Antworten.
„In Linz beginnt's“ heißt es landläufig, doch eigentlich drängt sich
dazu einen Gegenfrage auf: Wann hört das mit den Affären endlich auf?

OTS-ORIGINALTEXT PRESSEAUSSENDUNG UNTER AUSSCHLIESSLICHER INHALTLICHER VERANTWORTUNG DES AUSSENDERS - WWW.OTS.AT | NVB

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