Bogner-Strauß fordert mehr Frauen in politischen Gremien

ÖVP Frauen-Chefin zu Gast bei der Generalversammlung der European Union of Women – Zusammenarbeit von Frauen auf europäischer Ebene besonders wichtig

Wien (OTS/ÖVP-PK) - ÖVP Frauen-Chefin und Bundesministerin a.D. Dr. Juliane Bogner-Strauß ist dieser Tage zu Gast bei der Generalversammlung der European Union of Women (EUW). „Ich schätze die Zusammenarbeit von Frauen auf nationaler, europäischer und internationaler Ebene. Vernetzung, Kooperation und Austausch sind wichtig, um die politische und gesellschaftliche Arbeit von Frauen auf allen Ebenen voranzubringen“, so Bogner-Strauß.

Eines der Themen der Konferenz ist das Frauenwahlrecht, das in Österreich vor 100 Jahren eingeführt wurde. „Das war ein Meilenstein für mehr Gleichberechtigung und Chancengleichheit. Doch um den gesellschaftlichen Wandel voranzutreiben, ist noch einiges zu tun – auch in der Politik", so Bogner-Strauß weiter. Die ÖVP brachte in der letzten Nationalratssitzung einen Antrag zur Novellierung des Klubfinanzierungsgesetzes ein und spricht sich für eine Frauenquote von 40 Prozent in den parlamentarischen Klubs aus. Erreicht ein parlamentarischer Klub diese Quote in National- und Bundesrat nicht, sollen die Förderungen gekürzt werden.

„Eine Frauenquote von 40 Prozent und die damit verbundene Reduktion der Klubförderung bei Nichterreichung wäre ein wichtiger Schritt in die richtige Richtung, damit Frauen auch in politischen Gremien entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil repräsentiert sind. Dies soll sich in Zukunft sowohl in der medialen Abbildung als auch bei den Redezeiten im Parlament widerspiegeln“, betont ÖVP Frauen-Chefin Bogner-Strauß im Rahmen der Konferenz, die von 13. bis 16. Juni in Wien stattfindet.

Die EUW ist die Dachorganisation der europäisch gesinnten, bürgerlichen, christlichen Frauen Europas. Sie wurde 1953 von der österreichischen Nationalratsabgeordneten Dr. Lola Solar gegründet. Derzeit ist eine Britin internationale Präsidentin: Margaret Hales wurde mit großer Mehrheit wiedergewählt. Aktuell sind 17 Länder Mitglied der EUW – die österreichische Sektion heißt European Union of Women Austria (EUWA). Deren Präsidentin ist die ehemalige Familienministerin Dr. Sonja Stiegelbauer (ehemals Moser-Starrach).

„Wir haben gemeinsame Ziele und kennen die Herausforderungen, Anliegen, Sorgen, Wünsche, Fähigkeiten und Kompetenzen, die uns Frauen in allen Ländern verbindet“, so Bogner-Strauß abschließend.

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